München - Der ADAC hat die Zahl seiner Mitglieder 2016 um fast eine halbe Million auf 19,7 Millionen gesteigert – ein Rekordwert. Allerdings reichten die Beitragseinnahmen von 1,2 Milliarden Euro wie im Vorjahr nicht aus, um die Kosten zu decken, sagte Vereinspräsident August Markl der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Der Verein schloss mit einem Jahresverlust von 26 Millionen Euro ab.
Anders als im Vorjahr gebe es keine Ausschüttung der profitablen ADAC-Firmen an den Verein, sagte ein ADAC-Sprecher am Montag. Der Verein kann den Verlust aber aus seinen Rücklagen ausgleichen. Beitragserhöhungen für 2017 schloss Markl aus.
