RüSSELSHEIM - Noch vor dem endgültigen Einstieg bei Opel hat Magna mit einer Spitzenpersonalie erste Weichen für den Neuanfang des angeschlagenen Autobauers gestellt. Carl-Peter Forster soll die neue Gesellschaft aus Opel und Vauxhall führen, sagte der Co-Chef des kanadisch-österreichischen Zulieferers, Siegfried Wolf, nach Angaben von Teilnehmern einer Betriebsversammlung in Rüsselsheim vom Donnerstag. Forster ist Europachef des bisherigen Mutterkonzerns General Motors (GM).

Er hat sich bereits hoch gesteckte Ziele gesetzt und will mit Opel schon vor 2013 wieder Gewinn machen. Die Geschäfte liefen gegenwärtig gut, der Marktanteil steige, und vom neuen Modell Insignia seien bereits 120 000 verkauft.

In Berlin wurde betont, die Regierung setze trotz einer Grundsatzvereinbarung mit Magna auch Gespräche mit anderen Bietern fort.