Barßel - Das Suchen hat ein Ende: Die Ökumenische Rumänienhilfe ist in den ehemaligen Raiffeisenmarkt an der Friesoyther Straße in Barßel gezogen, wie die NWZ  auf Nachfrage erfuhr. Die Initiative hatte nach einem neuen Lager für die Hilfsgüter, die per Lkw-Ladungen nach Rumänien transportiert werden, gesucht. Die jetzige Lagerhalle musste geräumt werden, weil der Besitzer Eigenbedarf angemeldet hatte.

„Es ist gut, dass etwas los ist auf dem Gelände“, sagte Martin Bertels, Geschäftsführer der Raiffeisen Ammerland- Saterland (RAS). Die Kartons und Spenden würden gut sortiert und ordentlich gelagert, so Bertels. Die Räumlichkeiten könnten unentgeltlich genutzt werden.

Es wurde kein Mietvertrag auf längere Zeit abgeschlossen. Wenn sich ein möglicher Käufer melde, müsste das Lager wieder geräumt werden. Zurzeit sei man zudem im Verkaufsprozess. Es gebe diverse Interessen. „Wir warten auf weitere Rückmeldungen“, sagte Bertels.

Die Pastoren Thomas Perzul und Ludger Becker sind dankbar für die neue Lagermöglichkeit. Rund zehn verschiedene Lager habe Perzul schon in den vergangenen Jahren erlebt. Von Jahr zu Jahr sei die Rumänienhilfe in andere Räume umgezogen. Umso erfreulicher sei es, dass nun der ehemalige Raiffeisenmarkt genutzt werden könne. „Sonst stünden wir wirklich auf der Straße“, sagte Perzul.

Nach wie vor sollten allerdings Kleidung und weitere Spenden beim hinteren Eingang des Gesundheitszentrums in Barßel immer freitags von 17 bis 18 Uhr abgegeben werden. Darauf weist die Rumänienhilfe ausdrücklich hin.