SAGE-HAAST/ - Die Fleischproduktion dürfte bis 2017 um 42 Prozent steigen. Für die deutschen Schweinefleischerzeuger gehe es darum, sich einen Teil der zusätzlichen Nachfrage, etwa fünf bis 14 Prozent, zu sichern. Das sagte Hans-Jörg Eynck von der Tönnies-Gruppe am Mittwoch bei der Regionalgruppe Nord des Deutschen Verbands Tiernahrung e.V. (DVT) in Sage-Haast (Kreis Oldenburg). Dazu bedürfe es weiteren Wachstums der Betriebsgröße. „Die Nachfrage wird künftig nicht mehr durch Familienbetriebe abdeckbar sein", erklärte Eynck. Der Landwirt werde zum Manager, er beschäftige Angestellte und vergrößere in der Schweinemast auf eine Größe von 10 000 Einheiten. In der Sauen-Haltung müsse von 200 auf 600 bis 800 Tiere aufgestuft werden.

Als weitere Themen präsentierte DVT-Regionalvorsitzender Heinz Neesen die EU-Futtermittelverordnung (Referent: Peter Radewahn/DVT) und die Umsetzung der EU-Verordnung in der Futterkontrolle (Jörg Lay/Laves).