SANDE - Unangenehme Überraschung für die Mitarbeiter des Sander Bauhofs: Der Entwässerungsgraben unterhalb der Sander Berge (L 815) und der dahinterliegenden angrenzenden Wohnbebauung ist vollkommen verschlammt und zugewachsen, der anschließende Grünstreifen ist zu einer wilden Müllkippe verkommen.

Graben und Grünstreifen sind seit vielen Jahren völlig verwildert, sagt Sandes Bauamtsleiter Bernd Eickhoff. Der eine oder andere Anwohner habe zudem vieles, was über die Jahre in den Gärten an Grünabfällen angefallen sei, „offenbar über den Gartenzaun entsorgt“. Mitarbeiter der Gemeinde Sande haben daher jetzt damit begonnen, eine Schneise ins Dickicht zu schlagen, Gestrüpp zu entfernen und Bäume zurückzuschneiden um überhaupt mit Arbeitsfahrzeugen vorrücken zu können. Der Entwässerungsgraben soll von Schlamm und Gestrüpp befreit werden.

Der Graben dient der Entwässerung des Oldenburger Damms in Höhe der Sander Berge und des angrenzenden Wohngebietes. Unklar ist laut Eickhoff, weshalb der Graben wohl 20 Jahre lang nicht mehr gereinigt wurde und die einstige Fahrspur mittlerweile beinahe unzugänglich ist.

Die Gemeindemitarbeiter wollen die Fahrspur nun auf zwei Metern Breite neu profilieren, um dort mit kleinen Baggern arbeiten zu können und den Entwässerungsgraben künftig besser unterhalten zu können. Mit einigen Anwohnern, die ihren Grünabfall auf dem gemeindeeigenen Grünstreifen entsorgt haben oder dort Baumaterialien deponiert haben, wurde bereits gesprochen.

Laut Eickhoff soll der Graben künftig regelmäßiger kontrolliert und gereinigt werden.

Oliver Braun
Oliver Braun Redaktion Jever