SANDE - „Eine tolle Idee“ und „das muss unbedingt wiederholt werden“, meinten viele Frauen am Sonnabend im Sander Rathaus. Der Ratssaal war voll besetzt, die Gleichstellungsbeauftragte Manuela Mohr hatte anlässlich des Internationalen Frauentages zum Frauenfrühstück mit Referat und kurzweiliger Unterhaltung eingeladen.
Mit einem so großen Erfolg hatte Manuela Mohr bei dieser Premiere gar nicht gerechnet. Sie freute sich natürlich umso mehr über die große Resonanz. Gemeinsam mit Waltraud Richter, Silvia Wesselmann, Ingrid Berthold, Monika Willenbücher-Orths, Petra Ducci und Sandra Martsfeld hatte sie am Abend zuvor bis kurz vor Mitternacht die Tische liebevoll dekoriert und alles vorbereitet. Rund 70 Frauen genossen das Frühstück in entspannter Atmosphäre, nutzten die Gelegenheit zum Klönschnack. Auch die Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer schaute vorbei. Die Gleichstellung von Mann und Frau sei zwar auf gutem Weg, sagte sie. Es gebe aber noch viel zu tun. So sei es noch immer die Regel, dass Frauen für gleiche Arbeit weniger Geld bekämen als Männer.
Im Anschluss ermunterte Susanna Jungmann, Journalistin und Motivationstrainerin aus Jever, die Frauen, besser auf sich zu achten. Einerseits sei es wichtig, möglichst allen Situationen, auch den unerfreulichen, positiv zu begegnen. Wem eine solche Einstellung gelänge, der könne alle Herausforderungen viel einfacher bewältigen. Das Leben als ständigen Lernprozess zu sehen, bei dem jedem Menschen Hürden in den Weg gestellt würden, an denen er persönlich wachsen könne, vereinfache vieles. Jeder Mensch sei für das eigene Glück verantwortlich. Deshalb sei es wichtig, selber Verantwortung zu übernehmen und nicht die Schuld für irgendwelche Missgeschicke bei anderen zu suchen.
Für einen heitern Schlusspunkt sorgten die „Landfrau“ (Alice Scheel) und die „Stadtfrau“ (Christa Janßen, beide aus Schortens) mit einer amüsanten Pantomime.
