SANDFELD - Gut gestärkt und „müllmotiviert“ haben sich die Mitglieder des Bürgervereins „Rund um Sandfeld“ am Sonntagmorgen nach einem deftigen Frühstück im Feuerwehrhaus in Gruppen verteilt zum großen Dorfputz rund um Sandfeld aufgemacht. Insgesamt sei der Abfall, den wenig umweltbewusste Zeitgenossen an den Straßenrändern und in den Gräben entsorgen, von Jahr zu Jahr weniger geworden, so der Vereinsvorsitzende Klaus Schweers nach der Arbeit.

Dennoch kamen auf dem dreistündigen Müllmarsch zirka drei Kubikmeter Unrat aller Art in die blauen Müllsäcke. Man wunderte sich allerdings auf die auffällige Häufung von weggeworfenen Proseccoflaschen an einem bestimmten Areal für „italienische Momente“. Ein anderer unbekannter Umweltsünder zeigte wenig Sinn. Der Zeitgenosse hatte sich auf der anderen Straßenseite von Dutzenden leeren „Flachmännern“ getrennt. Am Dorfputz rund 40 Bürger und Bürgerinnen, davon 14 Kinder teil. Entsorgt wurde der Unrat auf der Käseburger Deponie, danach trafen sich die Müllsammler zum Mittagessen noch einmal im Feuerwehrhaus.