SANDHATTEN - Der Vorstand hatte wohl geahnt, dass die Regularien der Hauptversammlung des Orts- und Bürgervereins Sandhatten am Mittwochabend nicht viel Zeit in Anspruch nehmen würden – auch wenn ein Vorstandsamt unbesetzt ist. Gleich zwei Referenten waren an diesem Abend eingeladen. Ralf Müller vom Trägerverein des Kindergartens Sonnenstrahl, um vom bevorstehenden Umzug des Kindergartens nach Sandhatten zu berichten, und Förster Karl-Heinz Pelster, der den Mitgliedern Neuigkeiten und Wissenswertes aus seinem Revier erzählte.

Vor den Referaten standen allerdings Berichte und Wahlen auf dem Programm. Schriftführer Roland Pieper erinnerte unter anderem daran, dass der Verein die Pflege des Hünengrabes übernommen hat und daran, dass Sandhatten einmal mehr den ersten Platz im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ errungen hat. Für 2010 steht als nächster Termin das Osterfeuer am 4. April ab 20 Uhr an der Haferkampstraße an.

Schnell abgewickelt war die Vorstandswahl. Gunda Backhus, Fred Eickhorst, Gottfried Hennes, Roland Pieper und Hartwig Bruns wurden in ihren Ämtern bestätigt. Für Norbert Szepanski, der aus Zeitgründen ausgeschieden war, will sich der Vorstand in den kommenden Wochen eine „Praktikantin“ suchen, die für ein Jahr in die Vorstandsarbeit hereinschnuppern kann und dann bei der nächsten Hauptversammlung offiziell gewählt werden soll.

Freundlich aufgenommen wurde Ralf Müller, der einige Details zum geplanten Umzug des Kindergartens Sonnenstrahl bekannt gab. So besteht die Möglichkeit, dass der Kindergarten, der einen privaten Vermieter in Sandhatten gefunden hat, sein Angebot ausweitet.

Wer hätte schon gewusst, das aus dem Holz der Wälder der Gemeinde unter anderem Paletten für die Lebensmittelindustrie und Tierstreu hergestellt werden? Diese und viele andere Informationen rund um Bewirtschaftung der Wälder, Tier- und Pflanzenwelt und Naturschutz hatte Karl-Heinz Pelster für die Sandhatter vorbereitet. Mehr als eine Stunde hörten die Vereinsmitglieder dem Förster zu, der seit mehr als 25 Jahren für ein immer größeres Gebiet in und um die Gemeinde zuständig ist.