Sandkrug - … und die Zukunft der Bahn in Sandkrug? Die „Südbahn“ sei mit dem derzeitigen Personenverkehr und den vergleichsweise wenigen Güterzügen am Limit, so Edo Wübbenhorst.
Insbesondere mit Blick auf den Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven wurde sowohl von norddeutschen Bundesländern als auch von Wirtschaftsorganisationen ein Ausbau der Strecke mit – d.h. durchgehende Zweigleisigkeit und Elektrifizierung – gefordert. „Zwar ist dieses bisher nicht im Bundesverkehrswegeplan verankert worden, aber man wird den weiteren Bedarf entsprechend der Entwicklung des Jade-Weser-Ports abwarten müssen. Ohne Initiativen wird es deshalb derzeit keine Verbesserungen geben – kein Trost für Verkehrsteilnehmer, die im Schrankenstau in Sandkrug stehen“, so Wübbenhorst.
Aber es gäbe eine Lösung – und zwar eine Unterführung. Dass dies machbar wäre, zeigt u.a. eine im Internet eingestellte, frei zugängliche Studie. Auch Verkehrsplaner Lothar Zacharias (Hannover) und das Fachbüro Bauplanung-Nord haben den Hatter Ratsfraktionen mehrere Varianten für eine solche Lösung im Bereich der Bahnhofstraße vorgestellt. Wie groß die Chancen sind, dass die Deutsche Bahn den Plänen zustimmt, wird die Zukunft zeigen. Selbst wenn, sei von einem Zeitrahmen von bis zu acht Jahren auszugehen, so die Experten.
