SANDKRUG - Rückschau auf ein ereignisreiches Jahr haben jetzt Manfred Schönwolf und Klaus Dallenga, 1. und 2. Vorsitzender des Orts- und Bürgervereins Sandkrug gehalten. Das Fazit fällt positiv aus: Sehr motivierte Mitglieder hätten dem Vorstand die Arbeit auch in diesem Jahr wieder leicht gemacht, sind sich beide einig. Und noch ein Lob will der Vorstand los werden: „Es gibt nicht einen Unternehmer in Sandkrug, der uns nicht unterstützt“, sagt Schönwolf.

Lieb gewordene Projekte fanden im vergangenen Jahr eine Fortsetzung: Die Theatervorstellung der „Spaaßmaker ut Grodenkneten“, die mit dem Schwank „Lögen, nicks as Lögen” im Gasthaus Ripken in Streekermoor gastierten, oder das Osterfeuer und das Ostereiersuchen für die Kinder lockten viele Besucher an. Beides soll es auch im Jahr 2009 wieder geben. Das nächste Gastspiel der „Spaßmaaker“ ist schon fest für den 1. und 6. Februar eingeplant.

Weniger öffentlich aber nicht weniger sichtbar sind viele der Projekte des Vereins, mit denen das Gesicht des Ortes verschönert wird. 30 Sitzbänke, alle über den Ort verteilt, müssen in Schuss gehalten werden. Und gerade erst haben die Ehrenamtlichen 3000 Osterglocken gesetzt, die im Frühjahr überall im Ort blühen sollen.

Regelmäßig rücken die Mitglieder aus, um vor allem das Vorzeigeprojekt, den Waldpark, in Ordnung zu halten. Und das ist nicht immer eine leichte Aufgabe. Immer wieder ärgern sich Schönwolf, Dallenga und die Mitglieder des Orts- und Bürgervereins über die Zerstörungswut Einzelner, die viel Arbeit zunichte macht.

Und auch wenn die Vereinsmitglieder gerne die Zeit für ihre Arbeitseinsätze aufbringen, sie sind nicht böse, wenn die Zahl der Aufgaben sich verringert. Deshalb begrüßen Schönwolf und Dallenga auch den Plan, die dringend sanierungsbedürftige Skateranlage in Sandkrug mit Geräten aus Beton auszurüsten.