SANDKRUG/BüMMERSTEDE/ - SANDKRUG/BÜMMERSTEDE/LD - „Ich finde es blöd, dass ich noch so klein bin und kein Auto fahren darf!“ oder „Gibt es auch Autos für Kinder?“ Diese und ähnliche Aussagen von Kindern griff die Erzieherin Susanne Büge auf und entwickelte mit den Kindern der Nachmittagsgruppe des kath. Kindergarten St. Josef in Bümmerstede (die überwiegend aus Sandkrug kommen) ein Projekt zum Thema „Auto und Straßenverkehr“.

Nach der Theorie, dem Erlernen von wichtigen Straßen- und Verkehrsregeln, folgte die praktische Umsetzung im Straßenverkehr. Hierzu wurde auf der großen Terrasse des Kindergartens eine „Straße“ aufgemalt. Jetzt fehlte nur noch ein Auto. Dank der Unterstützung von Malermeister Clemens Mählmann aus Halen, der unter anderem die Farbe für den Anstrich spendete und dem Elternpaar Andrea und Thomas Auffurth wurde mit den Kindern eine Skizze erstellt und das Auto konstruiert. Ein Lenkrad, zwei Sonnenblenden, ein Innenspiegel und Original-Nummernschilder (ein Geschenk des TÜV-Nord) gaben dem Auto das richtige Outfit. So ausgestattet wirkt das Holzauto richtig echt und wird von den Kindern begeistert genutzt.

Der Besuch des Autohaus Rosier war ein weiterer Höhepunkt des Projektes. Arend Rogge, Kindergartenvater und Mitarbeiter der Firma, führte die Gruppe durch das Haus. Besonders beeindruckt waren die Kinder von der Autowerkstatt. Erstmalig erlebten sie eine Hebebühne und konnten Autos mal von unten betrachten. Und wie ein Auto ohne Räder aussieht, ist ihnen nun auch bekannt. Der Nachmittag im Autohaus war für die Kinder sehr spannend. Sie konnten sich beim Abschied noch über zahlreiche Geschenke, wie T-Shirts und Schirmmützen, freuen.

„Ich bin allen Menschen, die das Projekt auf so vielfältige Art und Weise belebt und unterstützt haben, sehr dankbar“, freut sich die Erzieherin. „Sie haben den Kindern Bildung lebendig vermittelt“.