SANDKRUG - In gewohnter Umgebung entspannen, Plätzchen essen und hin und wieder einem Weihnachtsgedicht lauschen – so verbrachten die etwa 30 ehrenamtlichen Helfer vom „Hatter Büfett“ und dessen vierköpfiger Vorstand den vergangenen Sonnabendnachmittag im Haus der Evangelischen Freien Gemeinde. Inmitten des Sandkruger Gewerbeparks hieß es, einmal ein großes Dankeschön an die fleißigen Mitarbeiter und natürlich auch die Sponsoren loszuwerden und ein paar nette gemeinsame Stunden zu verleben. „Wir freuen uns über das große Engagement und den mittlerweile nahezu reibungslosen Ablauf“, so der 1. Vorsitzende Wolfgang Asche. „Bei unserem Adventskaffee heute sollen sich alle einmal zurücklehnen dürfen und sich untereinander noch besser kennenlernen.“

Als Sponsoren waren dabei Rolf und Erna Tönnies (Bäckerei Bruno), Karl und Dörte Uphoff (Edeka Sandkrug) sowie Jochen Schritt (Kornkraft Hosüne aus Huntlosen). Ein Dank ging auch an Bürgermeisterin Elke Szepanski, schließlich unterstützt die Gemeinde Hatten den Verein „Hatter Büffet“, indem die Miete für den kleinen Raum im Haus der Evangelischen Freien Gemeinde bezahlt wird.

Das „Hatter Büfett“ gibt es seit August 2011 und versorgt bedürftige Gemeindebürger jeden Freitagnachmittag mit Nahrungsmitteln. „Das Besondere an unserer ,Tafel’ ist, dass sich unsere Kunden aussuchen können, welche Produkte sie haben möchten“, erklärt Vorstandsmitglied Heike Kersting. „So etwas kennen die meisten gar nicht, weil ihnen ständig etwas zugeteilt wird. Bei uns sollen sie auf Augenhöhe ihre Wünsche äußern.“ Hinzu kommt, laut Asche, „ein Stück gelungene Integration“: Wenn ich an die vielen Migrantinnen denke, die stets ihre Kinder vorgeschickt haben, weil sie selber kein Deutsch sprachen, so gehört dieser Zustand weitestgehend der Vergangenheit an. Nun können sie eigenständig sagen, was sie möchten und natürlich auch, was nicht.“

„Wenn wir uns etwas für die Zukunft wünschen“, da sind sich die Vorstandsmitglieder einig, „so wäre das noch etwas mehr Unterstützung durch die großen ,Tafeln’. Schnittwurst und Käse haben wir selten in ausreichenden Mengen, es wäre toll, wenn sich dies änderte.“