SANDKRUG - Der Transporter kommt nach kleineren Umbauten zum Einsatz. Er macht das Anmieten eines Fahrzeugs zukünftig überflüssig.
von anja rohde
SANDKRUG - Jürgen Lueken, Geschäftsführer des Malteser-Hilfsdienstes (MHD) in Sandkrug, und Jürgen Schmiegelt, Weißrussland-Koordinator im Offizialatsbezirk Oldenburg, haben gleich mehrere Gründe, sich über den neuen Kastenwagen zu freuen: Das Fahrzeug, das bislang als Werkstattwagen in Uelsen im Bereich Nordhorn im Einsatz war, ist nicht nur gut in Schuss, wie Schmiegelt erfreut feststellte, sondern wird auch dringend gebraucht. „Das macht das Mieten eines Fahrzeugs zukünftig unnötig“, sagt Lueken.Gestern nahmen Lueken und Schmiegelt die Sachspende des Unternehmens Exxon Mobil, übergeben durch Birgit Paul, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Dötlinger Firma, und Fuhrparkleiter Thomas Quitsch, entgegen. Der Kastenwagen soll zukünftig für die Weißrusslandhilfe genutzt werden. Allerdings wird er nicht am 19. Mai gemeinsam mit dem geplanten Hilfskonvoi ins etwa 1500 Kilometer entfernte Slonim, einer Kleinstadt im Nordwesten Weißrusslands, aufbrechen. „Er wird in Sandkrug direkt eingesetzt, um dort die Spenden zusammen zu fahren“, erläutert Lueken. Größere Sachspenden, Spenden von älteren Menschen, die keine Möglichkeit zum Transport haben, sowie Hilfsgüter, die Firmen den Maltesern zukommen lassen, sollen mit dem neuen „alten“ Fahrzeug zur Geschäftsstelle an der Bümmersteder Straße 37 gebracht werden.
Doch bevor der Kastenwagen bereits in den kommenden Tagen zum Einsatz kommen kann, muss noch ein wenig Platz im Fahrzeug geschaffen und der Stauraum vergrößert werden, denn auf der Ladefläche ist noch eine Werkstatt mit Regalen und Arbeitsflächen montiert. „Das werden wir ausbauen und auch dafür haben wir Verwendung“, sagt Schmiegelt.
Am kommenden Sonnabend macht sich bereits eine „Vorhut“ der Malteser auf den Weg nach Weißrussland, um den Transport im Mai vorzubereiten. „Wir müssen uns abstimmen und Gespräche führen, um Zollabfertigung und weitere Details zu regeln“, erläutert Schmiegelt.
