Sandkrug/Qingdao/Oldenburg - Die Stadt Oldenburg erreichte eine frohe Botschaft aus dem 8.000 Kilometer entfernten Qingdao: Der Oldenburger Garten, der im April auf der Internationalen Gartenbauausstellung in Qingdao eröffnet wurde, erhielt neben 19 weiteren internationalen Gärten vom Ausstellungskomitee einen „Grand Award of the Outdoor Garden Competition“. Es handelt sich um die zweithöchste Auszeichnung für einen Garten auf der Gartenbaumesse. Die höchste Auszeichnung, der „Top Grand Award“, ging an den Bambus Garten der Schwester des ehemaligen Staatspräsidenten Zemin Jiang.
Bereits Mitte Oktober wurde Roland Hentschel, Leiter des städtischen Fachdienstes für Regionalentwicklung und Internationale Beziehungen, nach Qingdao eingeladen, um als Redner an der Qingdao International Ecocity and Green Roof Conference teilzunehmen. Neben dem offiziellen Programm wurden nicht nur die Kontakte zum ansässigen Qingdao Sino-German Ecopark und dem Foreign Affairs Office intensiviert, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen Ökopark und Oldenburg im Bereich der Erneuerbaren Energien in Form eines chinesisch-deutschen Schulungszentrum vor Ort.
Auch für den Landschaftsarchitekten Oliver Kilian aus Sandkrug war die Gartenbauausstellung in Qingdao ein großer Erfolg. Der Geschäftsführer des Landschaftsarchitekturbüros Kilian + Frenz bekam 2013 von der Stadt Oldenburg den Auftrag, das Konzept des Oldenburger Gartens vorzubereiten. Zurzeit besteht bereits großes Interesse an der Realisierung eines deutschen Gartens im Sino-German Eco Park Qingdao. Das Landschaftsarchitekturbüro wurde bereits von chinesischen Partnern zu Gesprächen nach Qingdao eingeladen.
