Sande - In der Klaus Bünting-Halle an der Berliner Straße in Sande, die unter Regie des Gemeindesportbunds betrieben wird, stehen Reparaturarbeiten an: Neben neuer Beleuchtung müssen die feuchten Kellerräume saniert werden. Das berichtete Vorsitzender Michael Ramke jetzt bei der Jahreshauptversammlung des Gemeindesportbunds.
Das Gremium war vor vielen Jahren gegründet worden, um auf kurzem Weg Zuständigkeiten zu klären, Unstimmigkeiten auszuräumen und Aufgaben zu verteilen, damit der Sportbetrieb in Sande möglichst reibungslos funktionier. „Und das klappt nach wie vor sehr gut“, sagte Ramke.
Bewährte Praxis
Der Gemeindesportbund vertritt 2649 Mitglieder in 14 Vereinen. In jahrelanger Zusammenarbeit habe sich Routine bei der Vergabe von Hallen- und Platzzeiten außerhalb des Schulsports eingestellt, und zwar nicht nur für die Anlagen der Gemeinde sondern auch für die kreiseigenen Hallen und Plätze. Deshalb werde sich an dieser Praxis nichts ändern, so Ramke.
Bürgermeister Stephan Eiklenborg erläuterte die Pläne für die Sanierung und Modernisierung der sanitären Anlagen in der Halle der Grundschule Sande. Die jahrzehntealten Anlagen sind marode und die Sportler warten schon seit Jahren auf Erneuerung. Nun soll es in Kürze losgehen.
Ebenso warten die Sportler auf die Sanierung des Rasenplatzes für die Faustballer, die aber in die Zuständigkeit des Landkreises fällt. Laut Ramke wird der Landkreis den Platz im Sommer sanieren lassen. 90 000 Euro stehen dafür bereit. Auch die Sprunganlage und der Kugelstoßplatz werden erneuert.
2908 Euro Zuschüsse
Ramke berichtete über die Zuschüsse der Gemeinde Sande an die Vereine: 2908 Euro sind geflossen – ein Sockelbetrag plus eine Summe für jedes Mitglied unter 18 Jahren. Klärungsbedarf gibt es bei einer Migranten-Fußballgruppe, die keinem Verein angehört. Für sie muss noch eine rechtliche Grundlage geschaffen werden, damit sie versichert sind.
Abgelehnt wurde ein Antrag, den Trainer zu entlohnen. Das entspreche nicht den Gepflogenheiten und den Möglichkeiten der Vereine, die Arbeit sei ehrenamtlich, hieß es. Entsprochen wurde dagegen dem Aufnahmeantrag des Eissportclubs, der auch Hallenstunden nutzen möchte.
