Bremen - Der Bau von Satelliten für das Europäische Navigationssystem Galileo liegt nach Einschätzung des Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba, im Zeit- und Kostenrahmen. „Wir konnten uns gerade davon überzeugen, dass die Serienproduktion von 22 Satelliten bei OHB auf Hochtouren läuft“, sagte er nach einem Besuch mit Innenstaatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe bei dem Bremer Raumfahrtunternehmen.
Noch in diesem Jahr sollen vier der je 40 Millionen Euro teuren Satelliten starten, für 2014 seien zehn und für 2015 weitere acht Starts geplant. Parallel könnten die ersten Dienste genutzt werden, darunter kostenlose Satellitennavigation. Galileo sei genauer als das amerikanische GPS-System, und es sei auch rein zivil kontrolliert.
