SATERLAND - Der Landesverband Niedersachsen des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) hat mit einem Schreiben vom 14. Mai 2012 an den bisherigen Ortsverbandsvorsitzenden des SoVD die bisherigen Vorstandsmitglieder rehabilitiert und mitgeteilt, dass die geforderten Nachweise erbracht seien, die notwendig waren, um die Differenz in Höhe von 604,05 Euro in der Vereinskasse für das Geschäftsjahr 2010 aufzuklären.
Hintergrund sind Vorwürfe des im Mai gewählten Vorsitzenden Aloys Budde an seinem Amtsvorgänger. Er beschuldigt ihn der Veruntreuung und einer lückenhaft geführten Buchführung (NWZ
berichtete).Hans Dietrich Hahn, Abteilungsleiter Finanzen beim Landesverband, schreibt an den Ex-Vorsitzenden: „Für uns ist damit der Beweis erbracht, dass der Minusbetrag in der Ortsverbandskasse durch die private Verauslagung entstanden ist, und es Ihnen krankheitsbedingt nicht möglich war, den Ausgleich zum Jahresende durch die Abhebung vom Girokonto vorzunehmen.“ Auch der Kreisvorsitzende Bernhard Möller (Cloppenburg) bestätigt, dass „für uns als Kreisverband damit die Angelegenheit geklärt und erledigt ist.“
Nicht abgeschlossen ist dagegen die Sache für Aloys Budde: „Ich werde die Angelegenheit bis zur vollständigen Aufklärung verfolgen“ , kündigte er an.
