SATERLAND - SATERLAND/HNW - Zur Mitgliederversammlung der „Interessensgemeinschaft Moorerlebnisroute“ trafen sich jetzt die 16 Mitglieder im Rathaus in Ramsloh. Vorsitzender Heinz Freese begrüßte dabei die Vertreter der Mitgliedsgemeinden Rhauderfehn, Ostrhauderfehn, Esterwegen, Barßel und Saterland, der Touristik-Informationen und verschiedene Einzelmitglieder.
In seinem Bericht hob Geschäftsführer Eberhard Lüpkes die Eintragung in das Vereinsregister als wichtigstes Ereignis des abgelaufenen Jahres hervor. Einen Schwerpunkt bildete aber auch die Abwicklung des Förderprogramms EFRE. Dadurch sei es dem Verein möglich gewesen, unter anderem Informationstafeln, Schutzhütten sowie zahlreiche Tisch- und Bankgruppen und Abfallbehälter an der Moorerlebnisroute aufzustellen.
Lüpkes bat die Mitglieder mit offenen Augen die neue Route zu befahren. Die Geschäftsstelle, die derzeit noch ihren Sitz im Rathaus in Saterland hat, solle zudem Mängel oder fehlende Schilder umgehend melden.
Lübkes lobte zudem das große Engagement der Mitarbeiter, die unter anderem in Brockum, Lingen, Hannover, Delmenhorst, Marl-Recklingenhausen, Münster, Coesfeld oder Bremen auf Werbetour waren.
Obwohl bereits in 2005 viele Touristen die Moorerlebnisroute gebucht hätten, sei die Zahl der Buchungen in diesem Jahre sprunghaft gestiegen. Bereits jetzt habe man weit mehr Buchungen als im gesamten Jahr 2005. Dabei sei die Identifizierung der Bevölkerung mit der Moorerlebnisroute von großer Wichtigkeit.
Nicht so gut angenommen wurde von den Touristen hingegen das Bustourenangebot „Hier haben wir nicht die Teilnehmerzahlen erreicht, die wir uns vorgestellt haben“, so Lüpkes.
Da die Gäste offensichtlich größeres Interesse an den Radtouren zeigten, soll die Erlebnisroute nun um 30 Kilometer auch auf Friesoyther Gebiet verlängert werden. Über eine entsprechende Beteiligung der Stadt Friesoythe an Personal- und Sachkosten wolle man nun mit der Stadt verhandeln.
Zudem beauftragten die Mitglieder den Vorstand einstimmig, mit der Deutschen Fehnroute (DFR) und der Internationalen Dollart-Route (IDR) eine Kooperationsgemeinschaft anzustreben, um das Budget zu erweitern. Mit den bescheidenden finanziellen Mitteln sei es schwer die Moorerlebnisroute so stark wie bisher zu bewerben
