SCHARREL - Der Caritas-Verein entwickelt sich immer stärker zu einem der größten Ausbildungsträger im Saterland. Nachdem bereits eine große Tischlerei im Industriegebiet am Krähenweg in Betrieb genommen wurde, baut der Verein derzeit gleich neben der Tischlerei eine große Werkhalle, in der die Auszubildenden für den Holzbearbeiterberuf ausgebildet werden sollen.

Der Caritas-Verein bildet bereits im ehemaligen Feuerwehrhaus in Scharrel Lehrlinge für den Gartenbaubereich aus. Bisher werkelten im Gebäude auch die Holzbearbeiter-Auszubildenden. „Im Feuerwehrhaus stießen wir räumlich allerdings schon an unsere Grenzen, deshalb ist der Neubau der Halle nötig, um beste Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten“, sagt Ludger Rohe. Gemeinsam mit Ralf Sinningen leitet Rohe die Caritas-Werkstatt.

Die „Doppelspitze“ mit Rohe und Sinningen stellte jetzt gemeinsam mit Ausbilder Arnold Schulte und den Azubis Patrick Münder, Mario Kodal, Georg Mustafaev und Praktikant Markus Schmidt das Hallen-Projekt vor. Neben der räumlichen Enge waren nach Mitteilung von Tischlermeister Arnold Schulte auch die Arbeitsbedingungen für die Holzbearbeiter im alten Gebäude nicht ideal. „Die neue Halle bietet viel Platz und optimale Lichtverhältnisse zur Holzverarbeitung“, sagt Ausbilder Schulte.

Die neue Halle neben der Tischlerei hat eine Fläche von 300 Quadratmeter. Die Investitionskosten von 300 000 Euro trägt der Caritas-Verein-Altenoythe. Im September soll der Neubau nach Informationen von Werkstattleiter Ralf Sinningen eingeweiht werden.

Zeitgleich mit der Halleneinweihung fangen auch neue Auszubildende für die Holzverarbeitung in Scharrel an. Insgesamt beträgt die Lehrlingszahl in dieser Ausbildungssparte dann sieben bis acht. Bereits 27 Azubis werden als Gartenbaufachwerker in den Räumen der ehemaligen Feuerwehr in Scharrel beschäftigt.


Derzeit überlegt der Caritas-Verein, speziell für junge Frauen eine Ausbildung zum „Helfer im Verkauf“ anzubieten. Die rehaspezifischen Ausbildungen werden von der Agentur für Arbeit finanziert.