Großer Bahnhof gestern Abend im „Bümmersteder Krug“: Der Schaustellerverband Oldenburg bat zum Jahresempfang, und alle, alle kamen. Verbandsvorsitzender Michael Hempen begrüßte u.a. Oberbürgermeister Gerd Schwandner, Bischof Peter Krug und Albert Ritter, Vorsitzender des Deutschen Schaustellerverbands.

Die Schausteller nutzten zudem die Gunst der Stunde und taten Gutes. Zwei Spendenschecks (5430 Euro und 600 Euro) wurden zur Renovierung der Lambertikirche an Krug und Pastor Ralph Hennings übergeben. Bischof Krug überraschte die Besucher mit seinem zur Gitarre vorgetragenen von ihm 2005 geschriebenen Lied zum „Kramermarkt“. Zur Melodie „Schön ist ein Zylinderhut“ sang der ganze Saal mit.

Kreativität bewiesen haben Wilfried Büker vom Happy-Shop in der Weißenmoor straße und Roland Stahmer vom Kiosk in der Alexanderstraße. Die beiden hatten sich an einem Wettbewerb beteiligt und Aufsteller der NWZ besonders fantasievoll platziert. Die Kioskbesitzer wurden von NWZ -Verlagsrepräsentantin Vivien Stöterau sowie von Marco Vogt vom Pressevertrieb (OVP) mit einer hochwertigen Digitalkamera und Blumen beglückwünscht.

Willkommen an Bord!“ hieß es erstmals am frühen Morgen des 28. März 1994 in einem Fahrzeug des Oldenburger Lufthafen-Zubringer Luftibus. Den gleichen Satz hörte gestern Professor Dr. Werner Damm: Das Vorstandsmitglied des Offis-Instituts war der 100 000. Gast des Zubringer-Services, der von der Funkmietwagenfirma Hatscher betrieben wird.

Die laufende Nummer 100 000 brachte Fahrgast Damm (ovales Bild, links) ein Luftibus-Freiticket für zwei Personen ein, das Hatscher- Geschäftsführer Jörg Hatscher (ovales Bild, rechts) und Prokurist Remmer Witte ihm überreichten. Außerdem gab es Blumen und ein Gläschen Sekt von Oberbürgermeister Gerd Schwandner.


Mit Werner Damm erhielt übrigens ein Luftibus-Stammgast die Geschenke. Seit Jahren nutzt er „die himmlische Verbindung an Oldenburg und umzu“, hat sie bereits vielen Kollegen und Bekannten weiter empfohlen.

Freudige Mienen gab’s gestern auch in der Kinderklinik: Der Siwek-Streichelzoo kam zu Besuch und brachte eine große Spende mit: 7300 Euro hatte die Petersfehner Familie für die Klinik gesammelt, nun wurde das Geld übergeben.

„Meine Enkelin erkrankte an Krebs und wurde damals in Berlin behandelt. Medizinisch wurde zwar alles Mögliche für die Kinder dort getan, es fehlte aber das Geld, um zum Beispiel Dinge anzuschaffen, mit denen sich die kranken Kinder beschäftigen konnten“, erzählten Frerk und Hanna Siwek, „wir wollten unbedingt helfen. Im Kaninchenzuchtverein Petersfehn kamen wir dann auf die Idee mit dem Streichelzoo.“ „Seit 1998 kommen die Spenden dem Elisabeth-Kinderkrankenhaus zugute“, freut sich Anke Berghoff von der Pflegedienstleitung der Kinderklinik, „aber nicht nur das Geld zählt. Ein Kinder-Klinikfest ohne den Streichelzoo können wir uns gar nicht mehr vorstellen.“

Bei der Spendenübergabe ebenfalls dabei waren Klinikdirektor Professor Dr. Christoph Korenke, Zwischenahns Bürgermeister Dr. Arno Schilling sowie Udo Unger vom Förderverein des Kinderkrankenhauses.

Das Oldenburger Architektenbüro Angelis + Partner hat in Berlin Erfolg. Zwei soeben fertig gestellte Projekte – ein Wohn- und Geschäftshaus in Berlin-Mitte und der Innenausbau einer Musikagentur in Friedrichshain – zogen auch international großes Interesse auf sich. Wie Alexis Angelis erklärte, hätten die Architekten „mit ihrer Herangehensweise und ihren Themen offensichtlich den Nerv der Zeit getroffen“.