SCHIERBROK - Fünf Neuaufnahmen verzeichnete die Jugendfeuerwehr Schierbrok-Schönemoor im vergangenen Jahr. Die Mitgliederstärke ist damit zum Jahreswechsel auf 15 angestiegen – aber Mädchen sind noch immer nicht dabei. Darauf hat Jugendfeuerwehrwart Thomas Paul am Wochenende auf der Jahreshauptversammlung hingewiesen.

Der Wachstumstrend ist ungebrochen: Im Januar konnte bereits ein weiteres Mitglied aufgenommen werden. Das Durchschnittsalter der Jugendfeuerwehr liegt knapp unter 13 Jahren.

Lob für Betreuer

Die zwei Frauen und sechs Männer, die die Jugendlichen betreuen, leisteten im vergangenen Jahr 2341 Stunden ab, die Jugendlichen selbst kamen auf 2418 Stunden. Zusammen entspricht dies der Hälfte der Gesamtstunden der Feuerwehr. „Dem Betreuerteam kann man gar nicht genug für seine Arbeit danken“, unterstrich Paul. Die vielen Vorbereitungen, die neben dem aktiven Feuerwehrdienst und den Einsätzen geleistet wurden, hätten reichlich Zeit in Anspruch genommen – ganz abgesehen davon, dass alle auch noch berufstätig sind. Aber die Arbeit zahle sich aus. So konnten seit Gründung der Jugendorganisation bereits fünf Jugendliche in den aktiven Feuerwehrdienst übergeben werden.

Keine Verletzten


Als besonders lobenswert hob Paul in seiner umfänglichen Bilanz hervor, dass es im vergangenen Jahr keine Verletzungen gegeben habe. Auch in den bevorstehenden Monaten sei die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften immer wieder ein Thema. Beim Dienst bei der Jugendfeuerwehr solle niemand zu Schaden kommen, hieß es.

Nicht immer gewonnen

Die Wettbewerbe verliefen für die Nachwuchskräfte aus Schierbrok und Schönemoor „ziemlich durchwachsen“, heißt es in der Jahresbilanz weiter. „Jeder hat alles gegeben, doch es hat nicht immer für die Pokal-Plätze gereicht“, fasste Thomas Paul die Ergebnisse zusammen. Wichtig sei, dass sich auch in Zukunft alle Mitglieder an den Übungen beteiligen. „So können wir uns entsprechend auf die Wettbewerbe vorbereiten.“