London - Schlechte Nachrichten für die Liebhaber des morgendlichen Nuss-Nougat-Brotes: Ein Großteil der weltweiten Haselnussernte ist durch Unwetter im Frühjahr zerstört worden, der Preis bereits um mehr als 60 Prozent gestiegen. Schon bald könnte sich der Anstieg auch für die Verbraucher bemerkbar machen, berichtet die FAZ.
Besonders die türkische Schwarzmeerküste, wo 70 Prozent der weltweiten Haselnussproduktion wachsen, war im März von Unwettern heimgesucht worden. Die schlechte Ernte treibt nun die Weltmarktpreise in die Höhe. Der Preis für eine Tonne Haselnuss ist auf etwa 7850 Euro pro Tonne gestiegen. Im Februar, vor den zerstörerischen Unwettern, hatte er noch bei 4860 Euro pro Tonne gelegen.
Besonders den großen Süßwaren-Herstellern machen diese Zahlen Sorgen. Nutella-Hersteller Ferrero, der etwa 25 Prozent der weltweit gehandelten Haselnüsse kauft und verarbeitet, gibt bislang keinen Kommentar ab. Auch Mondelez, Eigentümer des amerikanischen Schokoriegel-Herstellers Cadbury, wollte sich gegenüber der der Zeitung „The Guardian“ nicht äußern.
