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Schleuse Osterhausen „Katastrophe für Bootstourismus“ ist abgewendet

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ELISABETHFEHN - Große Freude hat in Barßel die Nachricht ausgelöst, dass die Schleuse Osterhausen im Elisabethfehnkanal wieder in Betrieb geht (die

NWZ

  berichtete). Jens Lindstädt, Geschäftsführer des Fremdenverkehrsvereins Erholungsgebiet Barßel-Saterland, sagte am Dienstag gegenüber der

NWZ

 : „Das ist eine schöne Nachricht für den Tourismus. Eine Schließung der Schleuse wäre für den Bootstourismus auch eine Katastrophe gewesen.“

Der Fremdenverkehrsverein hoffe nun sehr, dass der Betrieb der Schleuse in Osterhausen auch längerfristig gesichert bleibe. Lindstädt: „Jetzt hoffen wir auf eine Saison 2012 mit vielen Booten.“

Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Meppen hatte die im Jahre 1869 erbaute hölzerne Schleuse wegen ihres maroden Zustandes gesperrt. Vor zwei Wochen hatte die Behörde die Schleuse trocken gelegt und einer Überprüfung unterzogen. Im Ergebnis kommt das WSA zu dem Schluss, dass die Schleuse „unter Vorbehalt wieder in Betrieb“ gehen könne. Nach Angaben des WSA kann jedoch keine vollständige Entwarnung gegeben werden, denn der Zustand der Schleuse sei nach wie vor als schlecht zu bezeichnen.

Beim Wassersportclub (WSC) Soeste in Barßel hat die Freigabe der Schleuse dennoch Begeisterung ausgelöst. WSC-Schriftführerin Elfie Siemer: „Wir freuen uns, dass es dieses Jahr weitergeht und hoffen sehr, dass es auch irgendwann das Geld für den Neubau einer Schleuse gibt.“ Ohne die Schleuse könne Barßel nicht mehr direkt über den Elisabethfehnkanal mit Booten angesteuert werden.

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