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Schlossgartenleiterin hat viele Fürsprecher

Betrifft:

„Behörde feuert Schlossgartenchefin“ (NWZ vom 10. Februar)

Frei nach Shakespeare: Es ist etwas faul im Staate Oldenburg. Kaum hat man eine neue Leiterin des Schloßgartens erkoren, die Initiativen wie Begehungen des Küchengartens, Baumschnittkurse zeigt, um das Juwel Oldenburgs der Bevölkerung näher zu bringen, da wird sie hinterrücks abgeschossen. (...) Der Bürger Oldenburgs ist im letzten Jahr oft genug hinters Licht geführt worden, er hat ein Recht auf lückenlose Darstellung der Vorgänge. Was wirft man Frau Stalling vor? Oder gibt es auch hier ein Junktim zwischen IKEA und der Leitung des Schloßgartens?

Dr. Wilhelm Wenzel

Oldenburg

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Die Kündigung von Frau Stalling als Leiterin des Oldenburger Schlossgartens überrascht mich sehr. Als gartenhistorisch interessierter Laie habe ich die fachliche Kompetenz von Frau Stalling sowie ihr Engagement für den Garten außerordentlich zu schätzen gelernt. Frau Stalling hat in der kurzen Zeit, in der sie als Leiterin tätig war, vieles auf den Weg gebracht und neue Akzente gesetzt. Gerade vor wenigen Wochen erst hat Frau Stalling mit der Vorlage eines opulenten Veranstaltungsprogramms, über das auch die NWZ berichtete, der öffentlichen Wahrnehmung des Schlossgartens neue Impulse gegeben. Insofern würde ich es außerordentlich bedauern, wenn Frau Stalling die Gartenleitung entzogen würde und hierdurch die unter Frau Stalling eingeschlagene positive Entwicklung des Schlossgartens gefährdet würde.

Ralf Janaszek

Huntlosen

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Trixi Stalling – ein Glücksfall für den Schlossgarten: schon Ausbildung und als Forstwirtin im Schlossgarten, frische berufliche Auslandserfahrung, dann höheres fachliches Rüstzeug durch Studium, um so ihr immer erstrebtes Berufsziel zu erreichen: die Leitung des Schlossgartens. Dieses Amt füllt sie mit Kompetenz, Kreativität und Herzblut aus, erfolgreich nach dem Motto „Gutes bewahren und behutsam Neues wagen“. Und nun der Rauswurf „ohne Angabe von Gründen“! Wenn es keine schweren dienstlichen Verfehlungen gibt und der Bericht der NWZ so stimmt, wie bescheiden muss es um Leitungsqualität und Souveränität von Herrn Dr. Küster stehen? Er gibt Frau Stalling wegen unterschiedlicher Vorstellungen über die Nutzung des Hofgärtnerhauses den Laufpass – welch obrigkeitliches Handeln, wo sachliche Kompromiss- und Lösungssuche angemessen wären. Also, Frau Stalling muss Schlossgartenleiterin bleiben und die Öffentlichkeit möchte über den Hintergrund dieser Sache aufgeklärt werden.

Corinna Wieland

Oldenburg

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Die Kündigung von Frau Stalling als Schlossgartenleiterin ist eine verheerende Nachricht: Sie fällt in die Vorbereitungen zum 200. Geburtstag des Schlossgartens. Dabei überzeugte Frau Stalling mit Sachverstand, ihrer Fähigkeit, Vertrauen zu erwecken, Türen zu öffnen, Sponsoren zu gewinnen. Diese verlassen natürlich rasch sinkende Schiffe, wenn sie merken, dass noch jemand unter dem Tisch sitzt. Wurde das bedacht? Jetzt den Steuermann zu wechseln, muss schwerwiegende Gründe haben. Ich kenne sie nicht.

Dr. Helmuth Steenken

Oldenburg

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Noch im Herbst hat der Lauftreff TuS Eversten zusammen mit der Schlossgartenverwaltung (Frau Stalling und ihren Mitarbeitern) und Helfern einige Wege im Eversten Holz verbessert. Dabei habe ich Frau Stalling als kompetente Fachfrau kennen gelernt und die Zusammenarbeit mit ihr als ausgesprochen konstruktiv erlebt. Warum gab es überhaupt eine Probezeit? War sie doch allen Vorgesetzten durch ihre vorherige Tätigkeit im Schlossgarten bekannt. Dass sie nun so kurz vor Ende ihrer Probezeit entlassen wird und das ohne Angabe von Gründen, finde ich – gelinde gesagt – nicht in Ordnung. Daher die Bitte: „Sehr geehrter Herr Dr. Bernd Küster, überdenken Sie noch einmal die Kündigung und ziehen Sie die Kündigung zurück!“ Ich hoffe, dass Frau Stalling schon bald ihre (...) Arbeit wieder aufnimmt.

Rolf Stamereilers

Oldenburg

H


Als Bürger dieser Stadt und Mitglied der Gemeinschaft der Freunde des Schlossgartens habe ich mit größter Verwunderung von der Kündigung der Schlossgartenchefin in der NWZ erfahren. Die neue Chefin, Trixi Stalling, hat mit großem Engagement ein ganzjähriges Veranstaltungsprogramm für den Schlossgarten erarbeitet, insbesondere wurde ein zusätzliches Programm für Kinder entworfen, um diese mit der Natur und dieser besonders schönen Gartenanlage vertraut zu machen. Das leidige Thema Müll im und um den Schloßgarten ist dank ihrer Initiative nahezu vollständig beseitigt. Der Schloßgarten ist, seit sie die Leitung hat, auch nachts vollständig verschlossen. Mit großer Spannung werde ich der Argumentation des Vorgesetzten Herrn Dr. B. Küster in der NWZ oder vor Gericht seiner Entscheidungsfindung entgegensehen. Ich bin sehr sicher, dass die Bevölkerung dieser Stadt mit gleich großer Aufmerksamkeit diesen Vorgang verfolgen wird, wie sie dies bei der Einstellung der

Schlossgartenchefin im August 2006 getan hat.

Dr. Mathias Heider

Oldenburg

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Eine Residenzpflicht der Gartenleiterin wäre im Interesse des Schlossgartens sehr gut. Doch bitte in Räumlichkeiten, die der Position Frau Stallings angemessen sind. Den Dachboden sollte man den Fledermäusen überlassen.

Sabine Reimer

Oldenburg
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