Bloherfelde/LR – - 80 Mädchen und Jungen werden hier seit März betreut, an diesem Freitag wurde die Kindertagesstätte Eschenplatz aber erst offiziell durch Oberbürgermeister Gerd Schwandner eröffnet.
In der städtischen Kita sind zwei Krippengruppen mit Kindern der Altersgruppe bis drei Jahren mit jeweils 15 Kindern untergebracht. Drei bis sechs Jahre alt sind die Kinder in den zwei Kindergartengruppen mit jeweils 25 Kindern.
Vorherige Unterkunft
Die Kita wurde in Holzrahmenbauweise errichtet und kostete rund 1,8 Millionen Euro. Der Betrieb des Kindergartens startete bereits am 10. März, der Krippenbetrieb eine Woche später. Die beiden Kindergartengruppen befanden sich bisher in einem Privathaus an der Straße Achtermöhlen. Dort startete 1998 der Kindergarten. Wegen baulichen Mängeln war dieses Haus für zwei Kindergruppen nicht mehr geeignet.
Bereits im Oktober 2012 wurde im Jugendhilfeausschuss der Beschluss gefasst, die beiden Kindergartengruppen in einen Neubau auszulagern und dort zwei dringend benötigte Krippengruppen zu verankern. Im Gebäude Achtermöhlen 30 wird Anfang September eine Krippengruppen im Erdgeschoss des dann sanierten Gebäudes starten.
Die Leitung der Kindertagesstätte Eschenplatz hat ebenso wie vorher im Achtermöhlen Britta Bohlen inne.
„Familienfreundlichkeit gehört mehr und mehr zu den wichtigsten Standortfaktoren einer Kommune. Und genau deshalb ist es so wichtig, Einrichtungen wie diese zu realisieren“, so Oberbürgermeister Gerd Schwandner.
Entstehung der Krippe
Denn eigentlich war das Grundstück am Eschenplatz schon vor knapp zwei Jahrzehnten für eine Kindergarteneinrichtung vorgesehen: Es gab einen rechtsverbindlichen Bebauungsplan. Letztlich, so erklärt die Verwaltung den Hintergrund, scheiterte die Umsetzung an den zu geringen Anmeldezahlen. „Heute, da wir mit dem Ausbau für die unter dreijährigen Kinder befasst sind, sind wir froh, dass das Grundstück im Besitz der Stadt Oldenburg geblieben ist – denn jetzt ist der Bedarf da“, bilanziert Schwandner.
Geöffnet ist die Kita und der Kindergarten nachmittags bis maximal 15 Uhr. Außerdem gibt es bei Bedarf der Eltern einen Frühdienst.
