Das hat Spaß gemacht. Da waren sich die „Bald-Schulkinder“ aus dem Kindergarten am Voßbarg einig. Sie durften jetzt den großen Tannenbaum bei der Firma Büro-Team Diedrichs und Oltmanns schmücken. „Die Kinder haben die Dinge selbst gebastelt“, erzählte Erzieherin Karin Gerdes. Sie begleitete die Aktion gemeinsam mit ihrer Kollegin Sonja Fiorino-Backhaus. Den Weg zu der Firma im Gewerbegebiet Königstraße legten die Kinder natürlich zu Fuß zurück und erhielten dabei gleich noch Unterricht in Verkehrserziehung. „Das ist ja auch wichtig für die Kinder, die dann bald zur Schule gehen werden“, sagte Karin Gerdes.
Abschiedspräsente gab es jetzt für den scheidenden Geschäftsführer der Residenzort Rastede GmbH, Olaf Raffel. Die Rasteder Künstler Hermine Meier und Erwin Rodenberg überreichten Raffel ein Bild und eine Skulptur. Beides soll einen Ehrenplatz in seiner neuen Heimat bekommen, versprach Raffel. Er wechselt, wie berichtet, Anfang des Jahres nach Schleswig-Holstein und wird Geschäftsführer der Tourismus, Marketing und Servicegesellschaft im Nordseeheilbad Büsum. Raffel hatte die beiden Künstler im Jahr 2005 tatkräftig bei ihrer Idee unterstützt, aus der Zwillingseiche im Schlosspark, die von einem Blitz getroffen worden war, das Kunstwerk „Rasteder Zugpferde“ zu schaffen.
Die Förderung der Lesekompetenz von Kindern ist ein Anliegen, das der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Kossendey (CDU) seit Jahren verfolgt. Deshalb nahm sich der Politiker aus Kleefeld (Gemeinde Edewecht) gerne Zeit, anlässlich des bundesweiten Vorlesetages im Kinderhaus Hahn-Lehmden vorzulesen. „Lesekompetenz ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen für uns Menschen. Ob in der Schule, in der Ausbildung, der Universität oder bei der Integration: Lesekompetenz führt in allen Bereichen zu Erfolgen“, sagte Kossendey. Er nehme jedes Jahr wieder gerne am Vorlesetag teil, so Kossendey weiter. Damit wolle er den Spaß am Lesen fördern und den Jüngsten Bücher schmackhaft machen. Zum Abschied überreichte er den Kindern noch das Buch „Hilfe, die Herdmanns kommen.“
