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Schon früh Forschungsluft schnuppern

HARTMUT KERN

Frage:

Herr Dr. Lienau, Sie gehören neben Dr. Jürgen Parisi und Dr. Birger Kollmeier zu den drei Oldenburger Professoren, die Studierenden etwas Gutes tun wollen. Wie sieht Ihre Hilfe aus?

Lienau:

Wir wollen Studierenden eine Möglichkeit zur Finanzierung ihrer Studiengebühren bieten und vergeben auf unkonventionelle Art und Weise drei Stipendien für die Dauer von zwei Jahren, also über vier Semester.

Frage:

Was müssen die Studierenden dafür leisten?

Lienau:

Ganz wichtig als Grundvoraussetzung ist ein großes Interesse an Physik. Sie müssen auch bereit sein, schon ganz früh in Forschungsarbeitsgruppen mitzuarbeiten. Die Studierenden können also Forschungsluft schnuppern und praktische Erfahrungen sammeln. Wir erhoffen uns, möglichst interessierte und motivierte Studenten nach Oldenburg holen zu können und junge Menschen für das Fach zu begeistern, schließlich werden Physiker auf dem Arbeitsmarkt gesucht. Die Beschäftigung erfolgt über studentische Hilfskraft-Verträge und wird aus unseren Forschungsetats finanziert.

Frage:

Wie kommen Studierende nun in den Genuss dieser Förderung?

Lienau:

Interessenten sollten in einem kurzen Brief an den Direktor des Instituts für Physik, Universität Oldenburg, 26111 Oldenburg, darlegen, warum sie Physik studieren wollen, ihre besonderen Aktivitäten und Erfahrungen schildern und eine Kopie des Abiturzeugnisses beifügen. Nach dem Einsendeschluss am 30. August werden wir die Stipendiaten auswählen.

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