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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Schortens: Baupläne fertig – 300 neue Arbeitsplätze

12.10.2012

Schortens Im Jade-Weser-Park an der A 29 in Schortens entsteht ein riesiges Lebensmittelwerk, in dem täglich rund 1000 Tonnen Fertiggerichte, Pizza, Pasta, Brot- und Backwaren produziert werden. Rund 300 Millionen Euro investiert die dafür Ende August gegründete Industrial Group for Food Production (IGFP) mit Sitz in Mülheim an der Ruhr. Mehr als 300 Arbeitsplätze sollen entstehen.

Hinter der IGFP stehe ein großes europäisches Handelsunternehmen, erklärte Vorstand Christian F. Krämer am Donnerstag bei der Übergabe des mehrere Aktenpakete umfassenden Bauantrags an Frieslands Landrat Sven Ambrosy im Schortenser Rathaus.

Der Name der Unternehmensgruppe, die die IGFP ins Leben gerufen hat, wurde aus „unternehmensstrategischen Gründen“ noch nicht genannt. Denn nun will, so war zu hören, erstmals ein reines Handelsunternehmen im großen Stil selbst in die Lebensmittelproduktion einsteigen. Ein baugleiches Werk will IGFP zeitgleich im norditalienischen Bordeno errichten.

Der Landkreis Friesland als Genehmigungsbehörde hat für die Millioneninvestition im interkommunalen Industriegebiet eigens sein Bauamt umstrukturiert, um bis zum Februar die Genehmigung erteilen zu können, sagte Ambrosy. Das Lebensmittelwerk habe „heftigste Priorität“.

Baubeginn soll im dritten Quartal 2013 sein, die Fertigstellung ist für Ende 2014 geplant. Produktionsbeginn soll im Jahr 2015 sein, dann werden von Schortens aus viele Millionen Kunden in Ballungszentren wie Hamburg, Amsterdam und im Ruhrgebiet versorgt.

Errichten wird das Werk ein Generalunternehmer mit Firmen aus der Region. Das Werk entsteht auf einem 16 Hektar großen Grundstück und wird rund 240 Meter lang und 40 Meter hoch werden.

Schon im nächsten Frühjahr will IGFP auf dem benachbarten Gelände des Technologie Centrums Nordwest in Roffhausen ein Büro einrichten, um frühzeitig Fachkräfte anzuwerben.

Für den Bürgermeister der Standortkommune Schortens und Vorsitzenden des Zweckverbands Jade-Weser-Park, Gerhard Böhling, ist die Millionen-Investition ein „gemeinsamer Erfolg unserer regionalen Strategie“. Ursprünglich sollte das Werk nämlich im Nachbarkreis Wittmund entstehen. Dort war jedoch keine geeignete Fläche zu finden.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
Oliver Braun
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965313

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