Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Engagement Jugendliche wollen große Sprünge machen

SCHORTENS - Mit dem Skateboard fahren, auf Rampen neue Tricks ausprobieren und in der Halfpipe Sprünge wagen – das ist für Jan Borchardt, Max Potinius, Anna-Lena Sprengel, Christian Packebusch und ein gutes Dutzend weiterer Schortenser Jugendlicher das Größte – auch wenn es ab und zu blaue Flecken gibt. Wann immer es die Zeit erlaubt, sind die Jugendlichen auf ihren schnellen Brettern unterwegs.

Und genau darin liegt jetzt das Problem: Denn ihr Treffpunkt, der Skaterplatz beim Freizeitbad Aqua Toll in Heidmühle, ist dringend sanierungsbedürftig. Rampen und vor allem auch der Betonboden haben im Laufe der Jahre arg gelitten und sind kaum noch befahrbar. „Der Boden ist rissig, alles ist voller Pfützen“, sagt Raoul Kanbach (13),

Was wenig wundert, denn die Wind und Wetter und den wenig zimperlichen Jugendlichen ausgesetzte Skateranlage ist mittlerweile auch schon gut zehn Jahre alt und Raoul, Jan, Max, Anna-Lena, Christian und ihre Freunde sind bereits die dritte Skater-Generation, die den Platz nutzt.

Nach dem Vorbild der Jugendlichen aus Roffhausen, die im vorigen Jahr aktiv geworden waren, um Gelder für den neuen Jugendraum zu sammeln (die

NWZ

  berichtete), werden nun die Heidmühler Jugendlichen aktiv, um Spenden für ihren Skaterplatz zu sammeln, und bald wieder große Sprünge machen zu können. Am Donnerstagmorgen starteten sie ihre Sammelaktion zu Wochenmarktzeiten vor dem Bürgerhaus und zeigten auf mobilen Rampen gleich ihr Können.

„Nötige Reparaturarbeiten am Skaterplatz wurden und werden zwar von der Jugendwerkstatt übernommen“, sagt Nadine Meiners von der Stadt Schortens, „aber auch der Bodenbelag müsste dringend erneuert und die eine oder andere Rampe neu angeschafft werden“. Eventuell könnte der Platz auch etwas vergrößert werden. Grob geschätzte 20 000 Euro könnte das kosten. Geld, das der Etat der Stadt im Moment nicht hergibt. Unklar ist, ob das Projekt vom Kraftwerksbetreiber GDF Suez gesponsert werden kann. „Aber wir haben einen Förderantrag gestellt“, sagt Meiners. Die Jugendlichen wollen deshalb fleißig sammeln gehen. Solange skaten sie in Sande oder Jever oder fahren ganz nach Aurich. „Aber der Platz in Schortens wär’ schon krasser“, sagt Jan, „da könnte ich dann gleich schnell nach der Schule hin.“

Oliver Braun
Oliver Braun Redaktion Jever
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

BALLSPORT IN OSTFRIESLAND Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden
Mit Video
Nach der Sprengung inspizierten Midgard-Beschäftigte die Überreste der Verladebrücke.

KRANSPRENGUNG IN NORDENHAM Koloss aus Stahl fällt in 15 Sekunden zusammen

Norbert Hartfil
Nordenham