Schortens - Einmal im Jahr zeugen sie die Ergebnisse ihrer Zucht, an der sie das ganze Jahr über arbeiten. Und das sind Hühner, Enten, Gänse und Tauben. Und dann kräht, gackert und gurrt es in allen Ecken der Huntsteertscheune. Und in diesem Jahr ist ihnen die Ausstellung besonders prachtvoll gelungen. „Weil wir nicht so viele Tiere in den Käfigen haben, konnten wir mehr Platz für Volieren reservieren und diese auch gut ausstatten“, sagt Vorsitzende Petra Wolf.
Von der Mandarinente über Elsässer Gänse über altdeutsche Kröpfer, mährische Strasser und Kölner Tümmler bei den Tauben bis zu Zwerg Wyandotten, Eulenbarthühnern und Zerg New Hampshire bei den Hühnern reicht das Spektrum der Rassen. Diese zum Teil sehr alten Arten würde es wohl ohne die Hobbyzüchter inzwischen nicht mehr geben.
Und ein Züchter räumte in diesem Jahr fast alle Preise der Ausstellung ab. Mit dem Bürgermeisterpokal, dem Helmut Schröder Gedächtnispokal und einem von Karl Rücker gestiftetem Geldpreis war Wolfgang Menssen mit seinen Altdeutschen Kröpfern mit Abstand der erfolgreichste Züchter. Da ist es ein schöner Zufall, dass dieser Erfolg ihm im genau 60. Jahr, in dem er nun schon Kröpfer züchtet, gelang. Allerdings war er selbst gar nicht anwesend. Die Preise nahm seine Enkelin Leena Müller entgegen. Mit der Zuchtplakette wurde Rüdiger Dauen ausgezeichnet und die Wanderplakette gewann Dieter Memmen. Über den Pokal der Jugendgruppe konnte sich Joy Schröder freuen.
