SCHORTENS - Nachdem offenbar mehrere Briefe von EWE-Kunden an den Energieversorger zum Rückzahlungsangebot wegen überhöhter Gaspreise für die Jahre 2007 bis 2009 ungeöffnet an die Absender zurückgegangen waren, ist nun Eile geboten, um die Ansprüche für das Jahr 2007 nicht verjähren zu lassen. Das teilt Dr. Almut Eickelberg von der Gaspreisinitiative Schortens mit. Sie rät allen Betroffen, deren Post zurückkam, den EWE-Servicepunkt am Alten Markt 16 in Jever aufzusuchen und ihr Schreiben dort bis spätestens 31. Dezember persönlich abzugeben. 2012 könne dann noch die Rückzahlung für 2008 und 2009 geltend gemacht werden. Die Brief-Rückläufer hängen mit dem Umzug des EWE-Servicepunktes vor etwa zwei Jahren vom Kirchplatz in Jever an den Alten Markt zusammen. Viele Kunden haben offenbar noch die alte Adresse der EWE abgespeichert, so Eickelberg. Und weiter: „Die Post war offenbar nicht in der Lage, die Briefe an die neue Adresse in Jever zuzustellen.“