SCHORTENS - „Sehr zufrieden mit dem guten Ergebnis ihrer Vereinsarbeit“ sind der Vorstand und die Mitglieder des Vereins der Gemeindebürger Ostiem. Das wurde jetzt auf der Jahreshauptversammlung des Vereins im Schortenser Bürgerhaus deutlich.

In einem kurzen Rückblick streifte Vorsitzender Uwe Schneider in einem großen Mitgliederkreis die Höhepunkte des vergangenen Jahres, in dem alle Veranstaltungen des Vereins eine gute Resonanz fanden. Allein an den acht Versammlungen nahmen im Durchschnitt 50 Mitglieder teil. „Dies sind an der Gesamtzahl unserer Mitglieder immerhin 20 Prozent“, so Schneider.

Der Vorsitzende erinnerte an schöne Veranstaltungen und Reisen, an den Naturputz und an den Weihnachtsmarkt. Bei Veranstaltungen der Landschaft in Varel und Oldenburg war der Verein vertreten. Gemeinsam wurde eine Aufführung der Heimatbühne besucht. Ein absolutes Glanzlicht war die Fahrt nach Thüringen. Bedauert wurde, dass die Oldie-Nacht wegen Terminproblemen ausfallen musste. Eine Neuauflage ist 2008 derzeit nicht geplant.

Zahlreiche Mitglieder wurden aus Anlass von Geburts- und Hochzeitstagen von den Vertretern des Vereins besucht. Die silberne Hochzeit eines Mitgliedspaares wurde gar während der Reise in Thüringen gefeiert.

Das neue Jahr sieht weitgehend die gewohnten und beliebten Termine vor, die Vorhaben für 2008 fanden sofort Zustimmung. Abgewickelt wird dieses Programm mit der bewährten Vorstandsmannschaft, denn Neuwahlen standen jetzt nicht an.


Im kommunalen Teil der Beratungen berichtete Bürgermeister Gerhard Böhling von der verbesserten Haushaltssituation der Stadt Schortens (die NWZ berichtete). Auch im neuen Jahr werde die Stadt Schortens nach dem jetzigen Stand der Dinge „mit ihrem Geld hinkommen“, sagte Böhling. Das sei in erster Linie nicht nur ein Verdienst der jetzt Aktiven, sondern ein Verdienst der früher Verantwortlichen zurück bis Bürgermeister Peter Torkler und Gemeindedirektor Otto Meins und den damaligen Räten mit ihrer sehr umsichtigen Wirtschaftsführung.

Thema war auch das derzeit entwickelte neue Konzept für ein Schortenser Stadtmarketing. „Wir müssen unsere Stärkten noch deutlicher machen“, erklärte der Bürgermeister.

Die Sauberkeit in Schortens wird weiterhin ein Anliegen sein. Bei Verschmutzungen sollen die Verursacher noch stärker herangezogen werden. Von den Mitgliedern wurde kritisiert, dass im Zentrum die Bürgersteige oft von Werbeeinrichtungen und Ständen sowie von Tischen und Stühlen der anliegenden Betriebe blockiert werden.