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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Schritt in die Luftfahrtbranche

01.02.2017

Wardenburg Ein Auftrag, der weitere Türen – oder besser Hallentore – aufstoßen könnte: Die HIT Machine Technology aus Wardenburg (Landkreis Oldenburg) hat die Lufthansa Technik AG in Hamburg als Kunden gewinnen können. Wie das Unternehmen nun mitteilte, sind seit Kurzem zwei spezielle Transportplattformen in den Wartungshallen des Luftfahrtunternehmens im Einsatz.

„Diesen Produktzweig unter dem Namen Move-e-star entwickeln wir seit 2012“, berichtete Geschäftsführer Gerwin Eilers dieser Zeitung. Die nun verkaufte Version macht es möglich, bis zu 20 Tonnen schwere Gerüste zum Überholen der Flugzeuge millimetergenau an den Maschinen zu platzieren. Das Wardenburger Unternehmen hat dafür die Transportplattform, die Längs- und Querfahrten, Drehungen um die Hochachse und einiges mehr beherrscht, an die Wünsche des Kunden angepasst.

Die HIT Hafen und Indus­trietechnik GmbH wurde 1997 in Wilhelmshaven gegründet. Seit 2002 ist sie in Wardenburg ansässig und weltweit aktiv in den Bereichen Automatisierungs- und Antriebstechnik, Leitsysteme und elektrotechnische Installationen. Bei der Schwesterfirma HIT Machine Technology wird das Geschäft mit dem Move-e-star gebündelt. Am Standort Wardenburg arbeiten insgesamt 30 Mitarbeiter. Umsatzzahlen wollte Eilers auf Anfrage nicht nennen.

Auch das Auftragsvolumen des Geschäfts mit der Lufthansa möchten die Wardenburger mit Rücksicht auf den Vertragspartner nicht bekanntgeben. Man hoffe allerdings, dass der Verkauf den Anstoß gibt für weitere Abnehmer aus der Luftfahrtbranche, sagte Eilers.

Grundsätzlich sei das System aber für alle Branchen interessant, in denen schwere Lasten zu bewegen sind, so der Geschäftsführer weiter. „Das können der Automobilbereich, Werften oder Hersteller von Windkraftanlagen sein.“ Eine kleinere Version des Move-e-star werde zum Beispiel in einer Papier- und Kartonfabrik in Varel eingesetzt. Insgesamt seien bislang (inklusive des Lufthansa-Auftrags) zehn der Transportplattformen verkauft worden. Doch es gebe weitere Bestellungen, unter anderem von namhaften Unternehmen wie Broetje, der Deutschen Bahn und Siemens.