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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Durchblick: Schüler entdecken Wirtschaft

24.08.2011

OLDENBURG Beim regionalen Wirtschaftsbildungsprojekt „Durchblick“ hat in diesem Jahr der Gymnasiast Jonas Plebuch vom Herbartgymnasium Oldenburg den 1. Preis gewonnen. Seine Oberstufen-Facharbeit „überzeugt in jeder Hinsicht“, sagte Dr. Silke Dreger vom IZOP-Institut in Aachen, das die Aktion „Durchblick“ der NWZ  und der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) begleitet. Der 17-Jährige befasste sich mit dem Thema: „Wirtschaftliche Chancen und Risiken beim Start in den Anwaltsberuf in Oldenburg und Umgebung in den letzten zehn Jahren“. Eine „wirklich gute Arbeit“, lobte LzO-Vorstandsvorsitzender Martin Grapentin bei der Überreichung des Preises (500 Euro) in der Oldenburger Exerzierhalle. Die Jury würdigte die sehr engagierte Arbeitsweise von Jonas Plebuch (17) mit hoher Eigenleistung, mehreren Interviews, der Nutzung von Fachliteratur und überzeugenden Schlussfolgerungen.

Den 2. Preis (400 Euro) bekam Katja Pollak vom Alten Gymnasium Oldenburg für ihre Facharbeit zum Thema: „Intrabeam: Neue Strahlentherapie bei Brustkrebs – Über die Einführung einer neuen Methode im Brustzentrum der Ammerland-Klinik GmbH Westerstede“. Hier lobte die Jury „die gelungene Verknüpfung medizinischer und wirtschaftlicher Aspekte“, das selbstständige Arbeiten und die ausführlichen Interviews.

Für den 3. Preis (300 Euro) wählte die Jury die Arbeit von Oliver Hadan (Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht) aus. Der 17-Jährige hatte sich mit dem Thema befasst: „Der Torfabbau um Friedrichsfehn – wirtschaftlich und ökologisch angemessen?“ Er habe die Problematik sehr konkret und präzise dargestellt und sich am Ende eine fundierte eigene Meinung gebildet, meinte Jury-Mitglied Dr. Joachim Peters, Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen IHK. Er wies auf die sehr guten Chancen qualifizierter junger Menschen am Arbeitsmarkt hin.

Die Aktion Durchblick wurde nach dem Auftakt-Erfolg 2009/2010 jetzt zum zweiten Mal veranstaltet. Acht Schulen und 170 Schüler aus dem Oldenburger Land befassten sich neun Monate in ihrem Seminarfach mit regionalen Wirtschaftsthemen und werteten dabei die NWZ  aus. Schüler bewarben sich mit 46 Facharbeiten um die Abschlusspreise. Zehn kamen in die engere Wahl. Neben den drei Hauptpreisen stellte die LzO weitere sieben Preise zu je 50 Euro bereit.

LzO-Chef Grapentin betonte in seiner Laudatio die Bedeutung der ökonomischen Bildung als „fundamentalem Teil der Allgemeinbildung“ und Voraussetzung dafür, sein Leben – auch als Verbraucher, Anleger, Steuerzahler und Wähler – verantwortungsvoll gestalten zu können. Er zeigte sich „sehr beeindruckt“, wie intensiv die Fachthemen umgesetzt worden seien. Grapentin dankte auch den beteiligten Pädagogen für ihr Engagement. Die Lehrerin Ulrike Hollinderbäumer (Herbartgymnasium) betonte den hohen Erfahrungswert für die Schüler bei „Durchblick“. Sie hätten bei den Recherchen etwa gelernt, „auf bisher unbekannte Menschen zuzugehen“. Es sei für das Leben und das wissenschaftliche Arbeiten gelernt worden. Jury-Mitglied Jürgen Westphal (Landesschulbehörde) betonte, „Durchblick“ kombiniere ökonomische Bildung und wissenschaftliches Arbeiten.

NWZ -Chefredakteur Rolf Seelheim zeigte sich „sehr beeindruckt“ von Themen und Qualität der vorgelegten Arbeiten. Der eine oder andere Schüler habe beim Formulieren von Artikeln über ihre Arbeit für die NWZ  vielleicht auch die Liebe zum Journalistenberuf für sich entdeckt.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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