Wehnen - Der Blick nach rechts: ein dunkles, fast gänzlich abgerissenes Schwesternschülerinnen-Wohnheim aus den 1960er Jahren. Der Blick nach links: ein helles, dreigeschossiges Appartementhaus im Holzmodulbau. Und dieses Haus mit seinen 45 jeweils 23 Quadratmeter großen Appartements für die Krankenpflegeschülerinnen und drei etwas größeren Wohneinheiten für Gäste der Karl-Jaspers-Klinik haben dessen Geschäftsführer Axel Weber und Oberbürgermeister Gerd Schwander am Dienstag offiziell eingeweiht. GSP-Architekt Jörg Schneider aus Bremen überreichte Weber einen symbolischen Holzschlüssel.
Alle Appartements sind nach Süden ausgerichtet, im Gegensatz zum alten Wohnheim sind sie jeweils mit einem eigenen Bad und einer Küchenzeile ausgestattet. Dass der Energieverbrauch außerdem künftig viel niedriger sein dürfte, liegt unter anderem an den dreifach isolierverglasten Fenstern mit Kontakten für die Steuerung der Heizungsventile. Heißt: Bei geöffnetem Fenster wird die Heizung ausgeschaltet. Alle Appartements verfügen zudem über eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung.
„Wir fühlen uns wohl hier“, sagt Krankenpflegeschülerin Mareike Tauber, eine der bisher 23 Mieterinnen eines der Appartements. „Wir sitzen oft in den Gemeinschaftsräumen zusammen“, so die 17-Jährige, die seit dem 1. April in dem Holzbau wohnt.
