Elisabethfehn - In der Streitfrage um die fehlenden Stellen für Sozialpädagogen an der Außenstelle der Soesteschule Barßel in Elisabethfehn, hat sich jetzt die Landesschulbehörde zu Wort gemeldet. Über die Pressestelle wurde am Mittwoch mitgeteilt, dass nichts mitgeteilt wird. „Es gibt keinen neuen Sachstand“, sagte Pressesprecher Christoph Winkler knapp. Die Anfrage liege nun beim Kultusministerium in Hannover. Von dort sei ihm am Mittwoch mitgeteilt worden, dass mit einer Stellungnahme am Mittwoch nicht zu rechnen sei, da die Angelegenheit äußerst komplex sei.
Wie berichtet, beklagt sich der Elternrat der Förderschule für Kinder mit dem Förderbedarf Emotionale und Soziale Entwicklung, dass der Einrichtung in Elisabethfehn nach aktueller Rechtslage sieben Sozialpädagogen zustehen, es derzeit allerdings nur vier Sozialpädagogen dort gibt, wovon eine sich aktuell im Mutterschutz befindet. Bereits seit Jahren hat der Elternrat mit dem Vorsitzenden Cord-Jürgen Bruns auf die Angelegenheit und die starke Mehrfachbelastung der Lehrer und Sozialpädagogen hingewiesen. Von Seiten der Landesschulbehörde hieß es stets, dass das Problem bekannt sei und an einer Lösung gearbeitet werde.
Die NWZ hatte die Landesschulbehörde diesbezüglich am Dienstagvormittag um eine Stellungnahme gebeten, die jedoch bis Redaktionsschluss nicht vorlag.
Somit bleiben viele Fragen weiterhin ungeklärt. Etwa die, warum der Rechtsanspruch auf sieben Sozialpädagogen für die Soesteschule nicht erfüllt werden kann, während andere, vergleichbare Schulen in Niedersachsen entsprechende Stellen bewilligt bekommen haben.
