Ramsloh - Schon bald kann der Umbau der Grundschule in Ramsloh zur Ganztagsschule starten. Wie Kreispressesprecher Frank Beumker auf Anfrage der NWZ  mitteilte, würden dem Landkreis alle Unterlagen vorliegen. Auch die Statik sei bereits geprüft worden. Das bau- und planungsrechtliche Genehmigungsverfahren laufe noch. Doch, so Beumker, werde die Gemeinde Saterland die Baugenehmigung noch vor Ostern erhalten. Wie Bürgermeister Hubert Frye auf Anfrage mitteilte, wolle die Gemeinde bereits nach Ostern mit den Baumaßnahmen beginnen.

Wie berichtet, werden seitens der Gemeinde 860 000 Euro in den Erweiterungsbau und den Umbau der Grundschule investiert. Sie soll ab dem Schuljahr 2015/16 offene Ganztagsschule werden. Für die Ausstattung fallen noch einmal rund 70 000 Euro an. Den Bauentwurf hatte Architekt Reinhold Engelmann aus Cloppenburg – wie berichtet – der Gemeinde vorgestellt.

Er hat seinen Entwurf auf Grundlage des Raumprogramms erstellt, das der Rat der Gemeinde Saterland in seiner Sitzung im Juli beschlossen hatte. Unter anderem soll eine Mensa für die Mittagsverpflegung der Kinder realisiert werden. Dafür ist ein Anbau (Richtung B 72) geplant, in dem auch Nebenräume angedacht sind. Des Weiteren entstehen sollen unter anderem ein Fachwerkaum und Gruppenräume im Obergeschoss, ein zusätzliches Treppenhaus sowie ein Fahrstuhl. Außerdem soll das Lehrerzimmer vergrößert werden.

Und während bereits feststeht, wann mit dem Umbau der Schule voraussichtlich begonnen werden soll, gibt es noch keinen Termin für den Baustart der DLRG-Wachstation am Hollener See in Ramsloh.

Wie berichtet, nutzt die DLRG für die Badeaufsicht derzeit zwei Container, die über eine Rampe mit dem See verbunden sind. Diese sollen durch ein massives Gebäude ersetzt werden. Auch soll zusätzlich ein Sanitärbereich für Badegäste entstehen. „Die Arbeiten können noch nicht aufgenommen werden, da die Gemeinde sich derzeit noch um Zuschüsse bemüht“, teilte Frye mit. Erst wenn eine Bewilligung vorliege, könne er den Baubeginn freigeben. Hier fehlen für erhoffte Bewilligungen aus dem EU-Förderprogramm noch entsprechende Förderrichtlinien.

Tanja Mikulski
Tanja Mikulski Redaktion Münsterland