SCHWEI - Das Pastorenpadd bleibt das Projekt der Schweier Siedler. Viel Lob und Anerkennung gab es vom Kreisvorsitzenden Rainer Zon.

von beatrix schulte

SCHWEI - Ihr 25-jähriges Bestehen feierte jetzt die Siedlergemeinschaft Schwei im Hotel „Schweier Krug". Dort hatten auf den Tag genau vor 25 Jahren zwölf Siedlerfamilien die Schweier Ortsgruppe des Deutschen Siedlerbundes gegründet. Die meisten Gründungsmitglieder gehören der Gemeinschaft noch heute an und wurden deshalb auch geehrt.

Das silberne Jubiläum begann mit einem lustigen Besenwerfen durch den Ort, wobei der heftiger Wind der härteste Gegner der Siedler war. Sie wärmten sich anschließend im „Schweier Krug“ auf und stärkten sich mit einem deftigen Schnitzelessen. Zu später Stunde wurde dann die Tanzfläche freigegeben und die Siedler tanzten und feierten bis in die frühen Morgenstunden.

Rainer Zon, Vorsitzender der Kreisgruppe Wesermarsch des Deutschen Siedlerbundes, hielt ein kleines Geschenk bereit und überreichte der Vorsitzenden Renate Duhm eine Tischglocke mit Gravur zur Stärkung der Durchsetzungskraft bei Versammlungen. Anschließend ehrten beide und der 2. Vorsitzende Jonny Konken die Gründungsmitglieder mit Urkunden, Ehrennadeln und Blumensträußen.

Die Frauen und Männer der „ersten Stunde“ sind Klaus Böhlke, Gudrun und Klaus Hülsmann, Herma und Johannes Peißig, Hildegard Schill, Susanne und Reinhard Schirmer sowie Renate und Klaus Duhm. In Abwesenheit wurden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft Inge und Günter Arens, Margit und Gerold Bunjes, Doris Reelfs und Egon Wessels geehrt.

Einige aufgestellte Fotowände erinnerten an bedeutende Ereignisse der letzten 25 Jahre. Zu den Großprojekten des Vereines zählen zweifellos die Herrichtung des Pastorenpadds und die Organisation des beliebten Weihnachtsmarktes zu Füßen der St.-Secundus-Kirche. „Der Pastorenpadd ist und bleibt unser Projekt“, sagte die Vorsitzende beim ihrem historischen Rückblick und sprach von einem anhaltend guten Zusammenhalt unter den Siedlern. Der Pastorenpadd ist 1600 Meter lang. Er wurde in rund 600 Arbeitsstunden für die Bevölkerung hergerichtet und wird auch von den Siedlern unterhalten.

Rainer Zon lobte das sehr gut funktionierende Vereinsleben in Schwei und das „Dream-Team Renate Duhm/Jonny Konken". Er freute sich zudem über die gute Nachbarschaft und den guten Zusammenhalt im „Verband Wohneigentum Niedersachsen", wie der Siedlerbund offiziell seit einigen Monaten heißt.