SCHWEI - Musikalisch mit einem Lied der Kinder der Plattdeutsch AG der Grundschule Schwei unter Leitung von Anne Petershagen und Christa Fehlhaber wurde jetzt eine zwölfköpfige Bewertungskommission in Schwei begrüßt. Sie ermittelt in einem regionalen Vorentscheid die Teilnehmer des Landeswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft". Schwei hatte sich im vergangenen Jahr auf Kreisebene für diesen Vorentscheid qualifiziert.

Rundreise im Planwagen

Die Schweier Interessengemeinschaft „Unser Dorf hat Zukunft“ hatte für die Kommission, die zuvor in Westerloy, Gießelhorst und Loy-Barghorn zu Gast war, eine Rundtour durch einen Teil des Dorfes und den Außenbereich in Richtung Norderschwei zusammengestellt. Sie begann an der Bushaltestelle im Dorf, wo die Kommission auf einen Planwagen umstieg.

In der Sportstraße wurde die im Bau befindliche neue Sporthalle von besichtigt, die ohne die Eigenleistung vieler tatkräftiger Helfer nicht in Auftrag gegeben worden wäre. Rudolf Bookmeyer, Vorsitzender des Fördervereines „Turnhalle Schwei", stellte das Engagement der Dorfbewohner (Handwerker) beim Innenausbau der Halle vor.

Weiter ging es zum Kirchvorplatz, wo Pastorin Heike Jakubeit den Plan zur Neugestaltung des Platzes zum Dorfmittelpunkt erläuterte. Durch die Schulstraße und Obernstraße führte der Weg zum Pumpwerk Norderschwei. Burchard Wulf, Vorsitzender der Stadlander Sielacht, informierte über das Be- und Entwässerungssystem.


Touristische Ansätze

Uwe Ralle stellte anschließend die Bedeutung der Landwirtschaft im Außenbereich dar und ging auf die Flurbereinigungspläne vor allem für den Bereich Kötermoor ein. Mit der Flurbereinigung sollen auch touristische Ansätze wie breite Seitenstreifen für Reitwege umgesetzt werden. Über den Ahtingsweg führte die Bereisung zur Abschlusspräsentation auf dem Hof von Ute und Jürgen Rohde in der Stadlander Straße in Norderschwei.

Dort konnte die Kommission einen großzügig angelegten Landschaftsgarten besichtigen und bei einem Milchmixgetränk und Käsehäppchen, beides vom Landvolk Schwei serviert, eine Beamerpräsentation von Schwei und den Außenbereichen erleben. Edith Ralle, Sprecherin der IG, erIäuterte einige wichtige Punkte für die künftige Dorfentwicklung. Damit konnte sie der Kommission zudem noch viele Ansichten von Schwei zeigen, die aus Zeitgründen nicht auf dem 1,5-stündigen Bereisungsplan standen.