Die Feiern und Aktionen zum 50-jährigem Bestehen der St. Johannes Schützenbruderschaft Markhausen haben begonnen. Die ganze Dorfgemeinschaft war eingeladen zu Bild- und Filmvorführungen von Schützenfesten aus den ersten 25 Jahren der Vereinshistorie. Der große Saal des Dorfgemeinschaftshauses war fast zu klein, so groß war die Resonanz. Brudermeister Günter Willenborg hieß die Besucher willkommen.
Die „Väter des Vereins“ wurden für 50-jährige Mitgliedschaft mit einer Ehrenadel ausgezeichnet. Willenborg lobte sie als Männer, die den Grundstein für einen großen Verein gelegt hätten, der sich von 211 auf heute 808 Schützen entwickelt habe. Den Vereinsgründern hätten die Bürger viele fröhliche Stunden zu verdanken, wie beispielsweise auf den Schützenfesten.
Für Begeisterung und Lacher sorgten die Bilder und Filme von den Schützenfesten, dem Antreten und den Festumzügen aus den Jahren von 1963 bis 1987. Die ersten Schützenfeste wurden per Foto dokumentiert, das Schützenfest 1968 konnte erstmals in bewegten Bildern nacherlebt werden.
Sechs Stunden lang wurden den Besuchern mit Pausen Bild und Filmdokumentationen gezeigt. Willenborg wies daraufhin, dass die Vereinsgeschichte insgesamt in 40 Videofilmen und 10 500 Bildern dokumentiert sei. Einem Besucher fiel auf, dass auf den historischen Fotos und Filmen viel mehr Kinder zu sehen seien als auf den heutigen Schützenfesten. Die Festumzüge der ersten Jahre wurden auch durch viele Reiter geprägt. „Damals hatten die Bauern noch Pferde“, kommentierte Willenborg diese Erscheinung. Große Zustimmung fand der Ausspruch: „Wi sünt alle väl öller wudden, aober de Schützenfeste de wi noch belävt, wöllt wi heller fiern“.
Landrat Hans Eveslage und der Bürgermeister der Stadt Friesoythe, Johann Wimberg, haben den Botschafter der Republik Benin in der Bundesrepublik Deutschland, Isidore Bio, im Kreishaus empfangen. Der Besuch diente der Vorbereitung eines Projektes zur Zusammenarbeit des Landkreises Cloppenburg und der Stadt Friesoythe mit beninischen Kommunen, teilte die Kreisverwaltung mit. Eine Delegation von drei Personen aus der Kommunalverwaltung in Benin und ein Mitarbeiter der Botschaft Benin aus Berlin werden Ende April eine Woche den Landkreis Cloppenburg besuchen. Sie werden die vielfältigen Bereiche der Verwaltung des Landkreises Cloppenburg und der Stadt Friesoythe kennenlernen, verschiedene kommunale Einrichtungen besichtigen und Kontakte zu Wirt-schaftsbetrieben aufbauen.
Der Vorstand des Kreislandvolkverbandes Cloppenburg besichtigte bei einem Besuch den Hof der Familie Schmies in Friesoythe. Auf dem Hof leben der Landwirtschaftsmeister Andreas Schmies (51) zusammen mit seiner Ehefrau Adelheid (49) und ihren vier Töchtern Henrike (22), Veronika (21), Katrin (18) und Theresa (16). Ebenfalls mit im Haus leben die Eltern des Betriebsleiters Ignatz (86) und Sofia (82) Schmies, die den Hof Anfang der 50-er Jahren gekauft und aufgebaut haben. Andreas Schmies leitet den Betrieb seit 1985. Er bewirtschaftet 55 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Ein Großteil der Flächen ist Moorboden und wurde in den 70-er Jahren tiefgepflügt oder übersandet. „Doch in nassen Jahren braucht man viel Geduld“, sagt Andreas Schmies.
Der Hauptbetriebszweig ist die Schweinehaltung. Auf dem Hof befinden sich 650 Sauenplätze. Die Sauen sind französischer Herkunft und werden momentan noch in Kastenständen gehalten. „Aber ab 2013, so verlangt es das Gesetz, müssen alle Sauen ab der vierten Tragewoche bis eine Woche vor dem Abferkeltermin in Gruppen gehalten werden“, weiß auch Andreas Schmies. Dabei befürchtet Schmies, dass die Verordnung in Deutschland fristgerecht umgesetzt und kontrolliert wird. Aber in anderen Ländern der EU könnte die Sache gelassener genommen werden, so dass ein Wettbewerbsnachteil für hiesige Ferkelerzeuger entstehen könnte.
Die anfallende Arbeit wird im Ausbildungsbetrieb Schmies von der Familie und zwei Auszubildenden erledigt. Die Außenwirtschaft übernimmt zum Teil ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen. Andreas Schmies ist auch ehrenamtlich in der Böseler Qualitätsfleisch engagiert. Er setzt sich im Beirat für die Landwirte in der Erzeugergemeinschaft ein. In dieser Funktion ist er auch als Gesellschaftsvertreter bei der Böseler Goldschmaus dabei und hat dort den Vorsitz.
Die Vertreter des Kreislandvolks bedankten sich bei der Familie für die Vorstellung ihres Betriebes.
