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„Swemmbad: Entenfamilie eingefangen“, NWZ vom 11. August.Das Freibad Wiefelstede zieht im Sommer alle Badebegeisterten magnetisch an. Beheiztes Wasser, begrünte Liegeflächen und Schatten spendende Bäume machen das naturnah angelegte Freibad so beliebt – nicht nur für uns Menschen, sondern auch für ganz besondere Schwimmfans.Eine allseits bekannte Entenfamilie ist die Kuriosität des Bades, lebt schon seit dem letzten Jahr hier und fühlt sich pudelwohl im Badetrubel der Sommermonate.
Am Ufer vertilgen sie die letzten Krümel von der Wiese, fressen auch schon mal vertrauensvoll aus der Hand und im Wasser schwimmen sie unbeirrt durch Scharen juchzender Kinder.
Der Schwimmbad-Crew und vielen Gästen zaubern sie mit dieser unbekümmerten Nähe zu den Menschen ein Lächeln ins Gesicht – besonders seit sie ein Entenküken mitführen (das Einzige von 13 anderen, die der Ente schon beizeiten aus dem Gelege entfernt wurden).
(...) Heute ist das Schwimmbad um (...) seine Kuriosität ärmer: Aufgrund dreier hartnäckiger Beschwerdeanrufer wurden sie mit Netzen gefangen und verschwanden dem vertrauten Anblick der Erholungssuchenden.
So stellt sich mir die Frage: Kommen die Intoleranten und Engstirnigen immer zu ihrem Recht? Wer hat die vielen Gäste befragt, die sich täglich neu über die putzige Entenfamilie gefreut haben?
Meine Tochter (7) resümierte weinend: Eine richtige Gemeinheit ist das!
Stefanie SeifertWiefelstede
