Wangerland - 39 Spielplätze gibt es in den Orten des Wangerlands. Sechs sollen nun nach dem kürzlich im Rat beschlossenen Spielplatzkonzept der Gemeinde aufgelöst werden. Betroffen sind die Spielplätze an der Anton-Günther-Straße und der Mozartstraße in Hohenkirchen, die Spielplätze am Sielhamm und an der Solthörner Straße in Hooksiel sowie der Spielplatz an der Heinrich-Tiarks-Straße und ein Spielplatz am Fischerteich in Waddewarden, der sich auf zwei Flächen verteilt. Das berichtete Torsten Meuer von der Gemeinde Wangerland auf Nachfrage der am Donnerstag.
Von der Auflösung der Plätze verspricht sich die Gemeinde Einnahmen von rund 417 000 Euro.
Wie berichtet, wurden aus dem Spielplatzkonzept die zunächst angedachten Neuerstellungen von Spielplätzen an der Nee Straat in Hooksiel nahe des Gartens der Generationen und am Küstenwachtboot angrenzend an den großen Parkplatz in Horumersiel ausgeklammert.
Das große Grundstück des Spielplatzes Lange Hamm in Hooksiel, der auch von der Grundschule mitgenutzt wird, soll nun nicht geteilt werden. Wie berichtet, hatte noch im Fachausschuss die SPD für die Aufteilung des Spielplatzes in zwei Baugrundstücke gestimmt, die CDU hingegen wollte, dass dort eine große Grünfläche entsteht. „Der Spielplatz Lange Hamm ist aber auf jeden Fall in den Planungen im Rahmen des neuen Konzepts berücksichtigt“, sagte Meuer. Um einen Spielplatz attraktiv zu gestalten, brauche es heute deutlich mehr als eine Schaukel und eine Rutsche, deswegen sollen die Einnahmen, die durch die Auflösung der Spielplätze erwirtschaftet werden können, auch in die Attraktivitätssteigerung der anderen Spielplätze fließen. Das hatte auch Renate Janßen-Niemann (CDU) in der Ratssitzung als „besonders wichtig“ betont. Dann sei das Konzept ein richtiger Schritt, sagte sie.
Im Vorfeld hatte die Gemeinde die Spielplätze unter die Lupe genommen und überprüft, ob dort noch Kinder spielen. Auch die Lage und Erreichbarkeit und die Attraktivität der Spielgeräte spielten eine Rolle. „Wir haben auch geschaut, ob sich ein anderer Spielplatz in unmittelbarer Nähe befindet, der eine Alternative bietet, und die Altersstruktur im jeweiligen Gebiet war auch von Bedeutung“, erklärt Meuer.
