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DORFHELFERINNEN Ehrenamtlichen Einsatz belohnt

SEEFELD - Für die Leitung der Station Wesermarsch ist ein Kuratorium zuständig. Vier seiner Mitglieder schieden jetzt aus dem Gremium aus.

von beatrix schulte

SEEFELD - Mit dem Kronenkreuz des Evangelischen Dorfhelferinnenwerk Niedersachsen wurde jetzt Anneliese Folkens aus Abbehausergroden für ihr über zehnjähriges ehrenamtliches Engagement als Einsatzleiterin der Dorfhelferinnen-Station Wesermarsch ausgezeichnet. Aus diesem Amt schied sie nunmehr aus. Zudem wurde sie während einer Mitgliederversammlung des Kuratoriums für die Dorfhelferinnen-Station in der Seefelder Mühle auch aus diesem Gremium mit einem Präsentkorb verabschiedet.

Anneliese Folkens habe immer freudig „Ja“ gesagt und alles mit viel Herz getan, lobte die Landesgeschäftführerin Gabriele Lübke-Beimdiek, die eigens zu diesem Anlass aus Hannover angereist war, die Tätigkeit der scheidenden Einsatzleiterin. Die habe zudem Ausdauer, Kompetenz und Verständnis bewiesen sowie ihre Arbeit mit Händen und Füßen verrichtet.

Nachfolger von Anneliese Folkens, der die Tätigkeit für die Dorfhelferinnen-Station viel Spaß bereitet habe, ist Ingo Bischoff, Geschäftsführer des Maschinenringes Wesermarsch.

Auch das Kuratoriumsmitglied Irma Folkens wurde vom Vorsitzenden Walter Janßen nach 16 Jahren ehrenamtlicher Arbeit mit einem Präsent verabschiedet. Viele Termine nahm Stefan Koch für den Geschäftführer des Kreislandvolkes Manfred Ostendorf war. Er wurde ebenfalls von diesen Aufgaben entbunden, da Ingo Bischoff gleichzeitig das Kreislandvolk im Kuratorium vertritt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird Margret Wardenburg aus dem Kuratorium verabschiedet.


In das Kuratorium rückten Anke Plümer aus Langwarderdeich, Inge Sommer aus Schwei, Annegret Schildt aus Hammelwarderaußendeich und Gunde Rose aus Lemwerder nach. Zudem soll in den nächsten Wochen eine Gleichstellungsbeauftragte aus der Wesermarsch gefunden werden, die ebenfalls Mitglied des Kuratoriums werden soll.

in der Wesermarsch sind drei Dorfhelferinnen im Einsatz

Die Dorfhelferinnen

leisten Haus- und Familienhilfe in Familien des ländlichen Raumes. Sie vertreten die Hausfrau und Mutter meist dann, wenn diese aus gesundheitlichen Gründen für eine begrenzte Zeit den Haushalt nicht führen kann. Im Familieneinsatz erfüllen die Dorfhelferinnen pädagogische, pflegerische und hauswirtschaftliche Aufgaben. In der Berufspraxis sind daher große Flexibilität und Anpassung an die Familiengewohnheiten gefragt. Die 1964 gegründete Dorfhelferinnen-Station beschäftigt drei Dorfhelferinnen, davon eine Vollzeitkraft und zwei Teilzeitkräfte, die seit zwölf Jahren ausgelastet sind und keinen Fehltag aufzuweisen haben.

Als diakonische Einrichtung

wurde das Evangelische Dorfhelferinnenwerk Niedersachsen 1960 gegründet und wird von den evangelischen Kirchen getragen. Der Landeseinrichtung gehören 40 Dorfhelferinnen-Stationen mit rund 150 Dorfhelferinnen an. Sie werden von Kuratorien geleitet, die für die Organisation der Dorfhelferinnen-Einsätze, die Finanzierung und für den laufenden Betrieb eigenverantwortlich zuständig sind. Die Mitglieder der Kuratorien arbeiten ehrenamtlich. Vorsitzender des Kuratoriums für die Dorfhelferinnen-Sation Wesermarsch ist Kreispfarrer Walter Janßen aus Seefeld, der auch dem Vorstand des Dorfhelferinnen-Werks Niedersachsen angehört.
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