Seefeld/Wesermarsch - Touristen aus nah und fern schätzen die Schönheiten der Wesermarsch. Um die Region auch bei Touristen aus dem Ausland bekannt zu machen, hatte die Touristikgemeinschaft Wesermarsch nun sieben Journalisten aus Spanien, Portugal, Polen, China und Dubai zu Gast. Gemeinsam gingen sie auf „Gaumen-Entdeckertour“ durch den Landkreis. Spezialitäten aus Lammfleisch spielten dabei die Hauptrolle. Die Gemeinde Stadland war die erste Station auf der Tour der Journalisten.
Zuvor hatten sich die Gäste schon Bremen und Bremerhaven angeschaut. Mit der Fähre über die Weser gelangten sie zum ersten Stopp nach Absersiel. Dort warteten bereits Kapitän Gerold Klein und Skipper Christoph Ley vom Wassersportverein Niederweser sowie Stadlands Bürgermeister Klaus Rübesamen mit dem Dielenschiff Hanni.
Mit der Flut ging es für die Gäste auf der Hanni aus dem Absersiel hinaus auf die Weser. Die Geräusche des Windes, der Wellen und das Rascheln der Gräser vervollständigte die wunderbare Atmosphäre in der schönen Landschaft. Als erste Stärkung wurde bei der kulinarischen Tour eine echte Wesermarschspezialität serviert: Lammschinken. Zurück im Hafen ging es für die Gäste mit dem Bus weiter. Vorbei am Hahnen-knooper Bronzezeithaus war der nächste Stopp die Seefelder Mühle. Die Gäste zeigten sich beeindruckt von dem historischen Bauwerk und bestaunten auf der Galerie die mächtigen Flügel der Mühle.
Zur Mittagspause ging es dann in den Kutterhafen in Fedderwardersiel. Dort wurden den Gästen natürlich ein Fisch- oder Krabbenbrötchen, zum Mittagessen serviert. Quasi als Beilage genossen die Gäste den Blick auf die Nordsee, die bei ablaufendem Wasser Stück für Stück das Wattenmeer freigab. Für die Gäste, die einen solch großen Tidenhub zum ersten Mal sahen, war das ein wahres Naturschauspiel. An der Deichschäferei Feldhausen wurden die Besucher von Deichschäferin Anke Plümer erwartet. Sie berichtete den internationalen Gästen Wissenswertes über die wohl wichtigen Hochwasserschutzhelfer – die Deichschafe.
Im Melkhus servierte sie ihren Gästen gekühlte Milch, Buttermilch und Kaffee. Das Konzept der Melkhüs in der Wesermarsch faszinierte die internationalen Gäste besonders. Einen kulinarischen Abschluss fand die Tour beim Lammessen in einem Restaurant in Burhave.
Ihre Eindrücke nahmen die Gäste mit in ihre Heimatländer, wo sie über die Wesermarsch berichten werden. Und wer weiß, vielleicht kann die Touristikgemeinschaft bald schon Urlauber aus Dubai oder China begrüßen.
