Bardewisch - Zum Jahrestreffen der Segelflieger aller Vereine aus dem Bremer Umland hatte jetzt die Airbus Weser-Fluggemeinschaft nach Bardewisch eingeladen. Neben Vorträgen einer jungen Pilotin aus Osterholz-Scharmbeck und eines Junioren aus Lemwerder gab es Rückblicke auf die vergangenen Sommersaison sowie die Siegerehrung in den einzelnen Wertungsklassen.

Sehr interessiert hörten die auswärtigen Gäste dem Vortrag von Christoph Muschner, dem ersten Vorsitzenden des Lemwerderaner Vereines, zu. Er schilderte die Maßnahmen, die der Verein ergriffen hatte, nachdem ihm die Mitbenutzung des ehemaligen Werkflughafens Lemwerder gekündigt worden war. In diesem Sommer mussten die Vereinsmitglieder in einen kleinen Ort bei Celle ausweichen. Muschner berichtete über den Stand der Dinge bei den Bemühungen des Vereines, um ein neues Fluggelände in Butzhausen.

Große Anerkennung aller Gäste fand seine Schilderung, wie aufgeschlossen Gemeinde Lemwerder und Landkreis Wesermarsch dem Vorhaben gegenüber ständen. Einer Auflage der unteren Naturschutzbehörde, eine bestimmte Fläche nicht tiefer als 600 m zu überfliegen, könne problemlos nachgekommen werden. Der Verein habe nun die Aufträge zu den Gutachten erteilt, die im Zuge des Genehmigungsverfahrens beizubringen seien.

Durch den Ortswechsel mit jeweils zweistündiger Fahrtzeit erkläre sich auch der etwas kleinere Anteil der Lemwerder Segelflieger am sportlichen Erfolg der Vereine rund um Bremen. Trotzdem konnte sich Peter Wilken für eine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft qualifizieren.

Besonders stolz sind die Lemwerder Segelflieger auf ihre nach wie vor aktive Jugendgruppe.