Bümmerstede - In diesen Tagen feiert Andreas Hunger Jubiläum: Seit 25 Jahren ist der 55-Jährige als Reitlehrer im Verein Reit- und Fahrschule Oldenburg (RFO), Sandkruger Straße 214. Eingestellt wurde der gebürtige Osnabrücker 1987 vom damaligen RFO-Vorsitzenden Franz-Josef Bokeloge. „Sechs Jahre später übernahm ich den Pensions- und Ausbildungsbetrieb als selbstständiger Pächter“, berichtet er. Gemeinsam mit seiner Frau Dr. Beate Hunger, Amateur-Ausbilderin und aktive Reiterin, baute er den Betrieb zu seiner heutigen Größe aus.

Über mangelnde Beschäftigung braucht sich Pferdewirtschaftsmeister Andreas Hunger, der derzeit auch im Kostüm des Graf Anton Günthers im Umland von Oldenburg für den Besuch des Kramermarkts wirbt, nicht zu beklagen. Neben seiner Tätigkeit als Reitlehrer hat er in dem Betrieb vielfältige Aufgaben zu erfüllen.

„Wir haben hier allein fast 200 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 18 Jahre in der Ausbildung“, erzählt er.. Ständige Gäste in der Reit- und Fahrschule sind die Kinder- und Jugend-Psychiatrie, sowie Schulkinder aus Kreyenbrück und von der Schule am Borchersweg. Darüber hinaus betreuen Hunger und sein Team neben den 14 Schulpferden noch rund 40 Pferde, die zum Pensionsbetrieb gehören. Hinzu kommen das gesamte Jahr über verschiedene Veranstaltungen des Vereins. Oft steigt Andreas Hunger, wenn auch nicht bei Turnieren, selbst in den Sattel.

Recht intensiv kümmert er sich in seiner Eigenschaft als Landesbeauftragter des Kuratoriums für therapeutisches Reiten um die Förderung des Behindertenreiten. In diesem Bereich weist der Verein auch eine Handicap-Abteilung auf.