Hamburg - Nur etwa die Hälfte aller deutschen Grundschüler isst mittags in der Schule. Das ergab eine bundesweite Umfrage der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in Auftrag gegeben wurde.
Demnach seien die Kinder weniger bereit in der Schulmensa zu essen, wenn sie älter werden. Als Grund nannten die meisten Kinder laut Studie den Geschmack. Wenig überraschende Antworten bekamen die Forscher auf die Frage nach den Essenswünschen: Nudeln, Pizza, Pfannkuchen und Pommes sind bei Schülern der Renner. Die Autoren der Studie kritisieren, dass in deutschen Schulen noch zu wenig Obst und Gemüse auf den Tisch kommen. Fleisch werde dagegen zu oft serviert.
Der Preis für die Mittagsverpflegung schwankt an Grundschulen und weiterführenden Schulen laut der Studie zwischen 1,50 und 3,68 Euro. In Niedersachsen kostet das Schulessen im Durchschnitt 2,91 Euro.
