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SERIE Metertiefe Krater behindern Verkehr

71 Haushalte, 7800 Meter asphaltierte Straße

Anzahl der Haushalte:

71

Straßenlänge:

7800 m

Belag:

Asphalt (Befestigung des ersten Stücks 1920)

1964 –

Ortsdurchfahrt

mit fester Teerdecke angelegt

1981 –

Neubau und Verbreiterung

der Hauptstraße von Aumühlen bis zur Schule

1984 –

Teerdecke innerorts erneuert

1992 –

Verkehrsinseln

werden bei Schule, Hülsberger Straße und beim Sandkamp gebaut.

Eine Straße als Lebensader: 1869 wurden in der Böseler-Osterloher Mark 47 Siedlerstellen ausgewiesen. Im Laufe der Jahrzehnte wurde Petersdorf immer besser erschlossen.

von thomas bücher

Petersdorf „Strecke machen“ in Richtung Oldenburg kann man auf der Hauptstraße sobald man den Petersdorfer Ortskern verlassen hat. Die Kreisstraße 149 ist asphaltiert, gut ausgebaut. Ein ganz anderes Fahrgefühl, als wenn man beispielsweise über die Korsorsstraße nach Oldenburg fährt.

1869/70 wies das Staatsministerium-Department des Inneren im Moor zwischen Bösel und Wardenburg 47 Siedlerstellen für „abgehende Bauernsöhne und siedlungswillige Bürger“ aus. „1874 wurde Petersdorf schließlich auf einem Sandhügel gegründet“, sagt der Heimatforscher Franz Schwalm.


Eine Hauptstraße gab es noch nicht. Jedoch existierte schon damals der Oldenburger Weg – bereits 1837 erhielt er den heutigen Verlauf. Richtig befestigt wurde die Verbindung von Bösel (über Aumühlen) bis zur Petersdorfer Schule im Jahr 1920. Somit konnten die Petersdorfer die Bahn von Bösel nach Cloppenburg nutzen. Die feste Verbindung über Benthullen und Tungeln nach Oldenburg wurde 1932 gebaut – als Klinkerstraße.

Dass es für Petersdorfer nach dem Krieg jedoch nicht leicht war, nach Friesoythe zu kommen, daran erinnert sich der Petersdorfer Otto Potthast (71): Kurz vor Aumühlen war auf ein paar hundert Metern die Pflasterung verschwunden. Aus gesprengten Betonresten war eine Befestigung nur notdürftig wieder hergestellt. „Diese Strecke war für Fahrzeuge fast nicht befahrbar – die Löcher waren bis eineinhalb Meter tief.“ Am Rande hatte sich ein nur 30 Zentimeter breiter Fahrradweg gebildet: „Wie eine Schlangenlinie bahnte er sich zwischen den groben Betonresten seinen Weg.“

Das sollte sich bald ändern. In den Jahren der Besiedelung in den 50er-Jahren und später wurde auch das Wegesystem ausgebaut. 1964 wurde die heutige Ortsdurchfahrt mit Parkstreifen angelegt, sie erhielt eine durchgehende Teerdecke. Zur Verkehrsberuhigung wurden 1992 im Ortskern Verkehrsinseln bei der Schule, der Hülsberger Straße und beim Sandkamp gebaut.

Wenn Otto Potthast heute mit dem Rad nach Friesoythe fahren würde, müsste er bestimmt nicht mehr Schlangenlinien fahren: Innerorts wurde der Radweg 1982 ausgebaut, zwei Jahre später wurde auch der Fahrradweg von Petersdorf nach Aumühlen angelegt. 71 Haushalte, 7800 Meter asphaltierte Straße

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