SEVELTEN - Volksfeststimmung herrschte am Sonntag auf dem Hof Ottenweß in Sevelten. Bereits zum Gottesdienst am Vormittag waren rund 700 Menschen gekommen. Im Anschluss hörten sie von dem Vorsitzenden des Kreislandvolks, Hubertus Berges, und dem CDU-Landtagsabgeordneten Clemens große Macke (Addrup) etwas über die Entwicklung der Landwirtschaft und darüber, was es bedeutet auf einem Hof zu leben und zu arbeiten. Zum bundesweiten „Tag des offenen Hofes“ hatten neben dem Landvolk auch die Landfrauen und die Landjugend eingeladen.

Der Hof von Werner und Kerstin Ottenweß war einer von rund 70 in Niedersachsen, die einen Einblick in das Leben auf dem Hof gewährten. Dabei ging es den Akteuren um die Realität. Sie hätten das etwas schiefe Bild der Landwirtschaft, das sich in vielen Köpfen befinde, geraderücken wollen, so das Vorstandsmitglied des Kreislandvolkes, Theo Wilken. Und da bot der Hof Ottenweß – mit seinen Betriebszweigen Hähnchen- und Schweinemast, Ackerbau und Biogas – als moderner und leistungsfähiger Hof beste Voraussetzungen.

Damit vor lauter Informationen über den Betrieb die Unterhaltung nicht zu kurz kam, dafür hatten die Organisatoren auch gesorgt. Ponyreiten, Jagdhornbläser, Kutschfahrten, rollenden Waldschule und ein Barfußpfad waren nur einige Stationen. Voll wurde es auf dem Hof immer, wenn die Sävälter-Sketch-Truppe das Zwerchfell beanspruchte.

 Unter dem Motto „Ein Dorf hält zusammen!“ nahm im Kreis Vechta die Bauerschaft Lüsche am achten Tag des offenen Hofes teil. Die Besucher erwarteten fünf Themenblöcke, darunter der landwirtschaftliche Betrieb inklusive einer Biogasanlage der Familie Sommer und die Tierärztliche Klinik für Pferde, die einen Einblick in ihre Arbeit gewährten. Mit von der Partie war zudem das 14 Mitgliedsvereine zählende Kreislandvolk Vechta. Zudem stellte sich die „Bioenergie-Region Südoldenburg“ vor.