SEVELTEN - Jetzt im Sommer ist Grillzeit. Viel Schweinefleisch und Geflügel findet sich über Holzkohle oder Gasbrenner wieder. Aber wo kommt all dieses Fleisch her? Wer produziert es? Wie werden die Tiere gemästet? Diese Fragen und weitere bekommen die Besucher beim Tag des offenen Hofes am Sonntag, 13. Juni, auf dem Hof Ottenweß in Sevelten beantwortet. Bis zu 10 000 Besucher werden erwartet. Organisatoren sind neben den Gastgebern Werner und Kerstin Ottenweß der Kreislandvolkverband, die Landfrauen und die Landjugend.
Dritte Generation
Der Hof, der bereits in der dritten Generation von der Familie Ottenweß bewirtschaftet wird, hat einiges zu bieten. Die Jahreszahl 1912 auf dem Schlussstein über dem großen Tor auf der Hofseite heißt nicht, dass auf dem Betrieb die Zeit stehen geblieben ist. Ganz im Gegenteil. Der Hof ist ein Beispiel für zeitgemäße Landwirtschaft eines Vollerwerbhofs. Mit den Betriebsteilen Geflügel- und Schweinemast, Ackerbau und Biogas habe sich der Hof zum modernen Betrieb entwickelt. „Das wollen wir den Menschen an diesem Tag näher bringen“, sagt der 2. Vorsitzende des Kreislandvolkverbandes Martin Roberg. Dabei gehe es um die Realität und nicht ums Schönreden, aber verstecken bräuchten sich die hiesigen Betriebe nicht, so Vorstandsmitglied Theo Wilken, denn „ohne die Wertschöpfung aus der Landwirtschaft sähe es in Südoldenburg anders aus“.
Buntes Programm
Damit die Familie bei der vielen Information nicht zu kurz kommt, sorgt die Vorsitzende der Landfrauen Ursula Ahrens für das passende Angebot: Kaffee und Kuchen, Ponyreiten, Kutschfahrten und ein Barfußpfad, „Rollende Waldschule“ und Jagdhornbläser aus Sevelten und Cappeln. Start ist um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst auf dem Hof. Für eine reibungslose Anfahrt wird eine Einbahnstraße über den Kirchweg aus Sevelten kommend eingerichtet.
